V. Auftritt,
Fnsel Ufiuiu iin Züricher See.
Li» freier Plan «m User, Üiechls eine niedere Hülle. Linksnnter mächtigen Bäuineii eine steinerne Bank, hinter denBännicn linldversieckt, gerade ans dem See aufsteigend einFelsen, Freier Blick ans den See nnd die Alpen . Die Land-schast ist srnhherbstlich. i5s wird allmählich Abend,
tLin Schttserknabe siNt ans dem Felsen, Am Ufer landetein Segcltwat mit Z >v i n g l i nnd cinein Fähr m a n n.
Iwingli' Sei morgen früh zur Stelle, Fährmann!Fnhrmnmn Bleibt Ihr die Nacht auf der Insel?Zwillgli: Ja!
^ährmnn» (steigt ins Bat zurück! bemerkt den Schäfer-)Fährst mit hinüber, Schüfer?
Schilfen Wenn Ihr mich vor Nacht wieder herüber^bringt,
Fühniilttiiu Kannst rudern?Schäfer: Ein Ufnauer und sollt^ nit rndernkönnen!
Fiihrinaiui: Meine Bnft ist drüben mit ihrem Bot.Kannst sie herüber rudern!Schnfrr: Ich fahr' mit!FiiIMMUN Aber ein Liedel mußt mir sinken!Zchiifrr: Statt Fährgeld?
(Sie steigen in das Bot nnd fahren nb. Der Schäfer singt.Das Lied verklingt in der Ferne,)
Lied.
Ban den Bergen wehet der WindLäßt das weis;e Segel schwellen.Unser Schifflein gleitet geschwindDurch die spielenden Wellen.