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Darauf fährt er wieder in der Muttersprache fort:„La Faycttc hat wirklich gesetzwidrig und in jenen Umständenäußerst gefährlich für sein Vaterland gehandelt: allein ich halte seinHerz für unschuldig, und verführt."
Eiueu Monat später, am 22. Oktober 1792, besetztendie Soldaten der Republik Mainz und den größeren Teildes linken Rheinufers. Von da an bis znm Monat Märzsind wir ohne Nachrichten über Lux. Diese Unterbrechungist nicht bedeutungslos, sie läßt uns schließen, daß er sichvollkommen fern von allen öffentlichen Kuudgebuugen hielt,welche in diesen Zeitraum fallen. Wir besitzen eine sehrgroße Anzahl von Urkunden, Memoiren uud auderen Druck-schriften über die geringsten Vorfälle der bewegten Zeit,welche die von heut auf morgen geschaffene kleine Republikauf dem linken Rheinufer zwischen Landan uud Bingendamals durchzumachen hatte. Auch versäumte mau nicht,alles gehörig in Scene zu setzen, und der kleinste Ehrgeizfand Gelegeuheit, sich sehen zu lassen und sich Genüge zuthuu. Wer immer auf dieser Schaubühne mitwirkte, undsei es selbst der Unbedeutendste, wird uns mit Namen ge-nannt. Wenn Lux von dem Drange beseelt gewesen wäre,von sich reden zu macheu, so war dazumal nichts leichterfür ihn, als auch seinerseits eine Rolle zu spielen; undfindeu wir ihn späterhin für die Lockungen des Ruhmsminder unempfänglich, so müssen wir zu seinen Gunstenanführen, daß bis dahin alles in ihm auf entgegengesetzteNeigungen deutet.") Kurze Zeit uach dem Einzüge derFranzosen in Mainz hatten ihn die Kriegsereignisse ge-