zur Herrschaft gekommenen Richtung. Wir lasseil uns der-gleichen nicht befehlen, und keine amtliche Enthaltsamkeit,keine Verleugnung von oben wird das deutsche Volk desBewußtseins berauben, daß Eduard Laster eiuen großen,unvergeßlichen und wohlverdienten Platz im schönstenTeile seiner Geschichte einnimmt. Und wenn nur eshätten vergessen können, meine verehrten Zuhörer, habennur nicht eben durch den Ruf, der vou jenseits des Ozeanszu uus herüberdrang, schon von selbst gewahrt, was dieGeschichte einst urteilen wird? Ganz ähnlich, wie dieTrennung iu der Zeit, wirkt die Trenuuug im Ranme.Wie nur sicher, sein könueu, daß entfernte Geschlechter, freivom Dunst der Vorurteile, der sich gesammelt über diesemruhmvollen Haupte, ihm das Verdienst richtig zumessenwerdeu, so haben wir schon dank der räumlichen Ent-fernung gewahrt, wie die Welt urteilt. Männer, die Dentsch-laud ehren ohne Unterschied der Partei, die Deutschland lieben, die die innigsten Wünsche für Deutschland hegen,und die es ans eigener Erfahrung auf das genauestekennen, Männer, wie Karl Schnrz und Andrew White,der einst als Gesandter der Noröamerikanischen Staatenviele Jahre Berlin bewohnt und als Gelehrter wie alsZtaatsmann Deutschland zn würdigen gelernt hat, sie habeuzuerst Zengnis gegeben von Laskers Universalruhm ^ undder Kongreß der amerikanischen Repräsentanten — denen,wie ich glaube, Deutschlands sreigesinnte Männer hier ihrenDank dnrch meinen Mund aussprechen dürsen — dieserKongreß hat in dem ehrenvollen Votum, welches er zumAndenken unseres Freuudes abgab, uns geengt, wie nichtnnr die räumlich, sondern auch die zeitlich entfernte Welt,die Nachwelt, über ihn urteilen wird.
Und wie sollte es anders sein! wie sollten, wenu wirdas Wirken des Mauues, ich meine seine Wirkung auf