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Unendlichkeit verzuckerte Bonbons dar (äs8 bov.dov.8 suorsZs. 1'intini)." Aber Renan weiß selbst am besten, daß eraus Rücksicht aus die Lebensfrenden der Schwächeren sichdiesem zärtlichen Spieltrieb überläßt. Diese seine Weisekann mit keinem passenderen Ausdruck charakterisiert werden,als den er selbst einmal auf den - übrigens von ihm hoch-verehrten — deutschen Theologen Karl Hase bei Besprechungvon dessen Kirchengeschichte anwendet! Ls xs.rti xris 6snuzäki-Atiou. un psu tsints, es tou. s, Is. t'ois irouic^us stLS.rk88S.rit., s-msusirt uns osrtaius c>d8ourits, ckss Äl1usion8rsczo.sroo.ss8, cl«8 kseoirs cks ciirs s ctsn^i-rnot, c^rr'vQ psuttrouvsr ^rstsv.tisn8S8 st sc>irtourirss8. — In den lite-rarischen Spielereien des letzten Jahrzehnts, besonders inder ^.bds88s 6s ^ousrrs, ist der Uebermut der willkür-lichen Laune manchmal recht weit getrieben, und hier undda erscheint der Vorwurf einer durchschimmernden senilenLüsternheit nicht unbegründet. Man hat das Stück ,,1's.d-ds8ss emx ssllislis8" genannt, und in den etwas stark ver-zückten seraphischen Stellen älterer Schriften liegt vielleichtschon der Keim dieser, jedoch vor der Größe des Ganzenverschwindenden, Peccadillen. Sieht man tiefer auf denGrund, so stößt man bei den allermeisten der Arbeitenimmer wieder auf einen Ernst des Strebens, der alle an-deren Erwägungen zurückdrängt, des Strebens nach geistigerFreiheit für sich und die Menschheit. Die Vorrede, welcheer im Jahre 1885 zu einer neuen Folge seiner Studienüber Religionsgeschichte verfaßt hat, enthält Stellen wabr-haft erbaulichen Charakters nach dieser Richtung, aber auchhier verbirgt er nicht, daß, nm im Leben zum rechtenZiel zu kommen, die gerade Linie nicht immer der kürzesteWeg ist.
„Ein Idealist muß, nm etwas Dauerhaftes zu gründen,mit einem Intriganten gefüttert sein."