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Geschichte des deutschen Buchhandels bis in das siebzehnte Jahrhundert : mit 3 lithogr. graph.-statist. Taf. / Friedrich Kapp. Aus. d. Nachlasse d. Verf. hrsg. von d. Histor. Komm. d. Börsenvereins d. Deutschen Buchhändler
Entstehung
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Quellennachweise und Anmerkungen.

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Georg Ulricher, 1529—1539: Pomona mit dem Füllhorn, auch mit der Legende:<.!ornu ooxias. — Nik. Wyrivt, 1573—1581: eiu Greik auf der Glückskugel. —Laz. Zehner, 1594—162V: Büste der Minerva auf einer Quader mit der In-schrift: övientis, iinrautalnlis.

Tübingen. Thom. Anshelm, s. Hagenau. — Georg Gruppenbach , 1587: dasGottcslamm.

Wien. Lnkas Alantsee, 1505—1523, s. Straßburg . — Joh. Carbo (HanusKhol), 1548—1552: durch Kranze verbunden rechts das österreichische Bindenschild,links ein Schild mit Schrägbalken, auf welchem das Flugwerk eines Pfeils. —Stephan Creutzcr, 1572—1591: die Steinigung des heil. Stephauus. — Blasi>»sEber, 1571—1573: Baum mit Schiaugen) welche Spruchbänder halten: 1Z8t»toxi'uäevtss st sirnxliees. Vcrgl. Froben, S. 248. — Joh. Bapt. Hacque, 1663—1678: von einer Hand gedrehte Spindel mit der Devise: InAedio et viriklus). —David Hault, um 1650 und 1657: von einer Schlange umringt das Monogramm,aus liem eine Hansmarke mit zwei Ähren herauswächst, Devise: ^.sterrutss. —Raph. Hoshaltcr lSkrzeluski), 1556—1563: ein umfriedeter Apfelbanm, an dein sichein Weinstock aufrankt, am Fuße desselben: Sxes, als Umschrift der Pentameter:Oinnia epo üoient. xiosxivisiits veo. — Jesuitendruckerei, 1559—1565: lUijin einem Strahlenkranze, Umschrift: Looistss ^ssu, auch mit dem Nameu Jesusin lateinischen, griechischen, hebräischen und syrischen Charakteren, — Nicol. Pierius (Pierer), 1589—1603: die Wissenschaft als Königin, auf der Brust die Ägis, dieLinke auf ein Buch gestützt. — Joh. Syngrenins (Singrieuer), 1510—1545: kleinerSchild mit Monogramm, auch größer und von den symbolischen Thieren umgeben. —Hieronymus Victor, 1510—1531: Schild mit dem ans den Initialen und einemKreuz gebildeten Monogramm. — Pet. Paul Viviau, 1676—1683: Phönix mit demSpruchbande: Z<s8<iit oeoasimv —Joh, Wintcrbnrg «Wintcrburger), 1492—1519;ein abwärts gewandter Pfeil von einer Schlange umwunden, darüber ein lateinischesKreuz, zu den Seiten die Initialen. — Mich. Zimmermann, 1553—1565: dessenWappen, und zwar das ältere, gesporrter Schild mit Kleeblatt im mittlern und jeeinem Stern in den änßern Feldern, und das spätere, in welchen! das Kleeblattdurch einen Löwen ersetzt ist.

Wittenberg. Joh. Crato (Kraft), 1549—1577: Schild mit Monogramm,später: die Dreieinigkeit. — Joh. Grünenberg, 1509—1522: bewachsener Berg unddie Initialen. — Joh. Lufft, 1525—1584: ein Schwert von zwei Händen gehaltenund von zwei Schlangen umringelt, an der Spitze desselben ein Herz. — GeorgRhan (Rhaw), 1520—1548: ein Schild mit dem von einer Schlange umwundenenKreuz, in einer Titelumrahmung von L. Cranach Auch Ariou auf dem Delphin. -Säm. Selfisch: Samuel salbt David, dabei ein aus Pfeil und 8 gebildetes Mono-gramm, welches auch auf Gabriel Schnellbolz gedeutet wird.

Zürich. Chr. Froschauer, s. S. 24«. — Andr. Geßner, 1535—1560: Schildmit Monogramm, darüber Totcnkopf und Sanduhr, das Ganze von Schlangen um-ringelt.

54) Lippmann, Der italienische Holzschnitt. Vergl. Anm. 37.ss) Auf die, namentlich von Silvcstre für Frankreich und die Niederlande insehr großer Zahl gesammelten, Buchdrucker- uud Vcrlegerzeicheu, iu andern Ländern