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Etwas üöer öas Vriefschrewen.
^in Mann, der sich „(Aivtto^^) nannte — die an-deren nennen ihn wohl anders — hat vor etlichen Monateneine Reihe von Betrachtungen über das Buch des Eng-länders Sir John Lubbock , welches von den „Freuden desLebens" handelt, in diesen Blättern veröffentlicht. Diesedrei Artikel waren meines Erachtens ein wahres Kleinodan Form und Inhalt. Es ist zwar gegen das Herkommen,den Mitarbeiter eines Blattes in diesem selbst zu loben.Aber ich meine, ungewöhnliche Dinge berechtigen zu unge-wöhnlichem Thun. Des Einverständnisses unserer Leserdenke ich gewiß zu sein. Uns aber, den Schreibenden,möchte ich diesen l^ivtto, dem ich zu meinem Vergnügenjetzt wieder des öfteren in diesen Blättern begegne, zumMuster empfehlen. Das beste läßt sich ja nicht lediglichmit gutem Willen nachahmen, weder der Geist noch dasWissen, weder der gute Geschmack noch der gesunde Ver-stand. Aber in Einem läßt sich wenigstens nacheifern, ichmeine in der Schreibweise, ein Wort, das noch etwas mehrbesagt, als Stil. So oft ich etwas aus Giottos Feder
Dies war das Pseudonym Otto Gildemeisters in der „Nation".