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Die Familie lebt in einem eignen Hause von 5 Räumen,wovon einer ausschliefslick als W ohnraum dient. Die Mafse derZimmer sind folgende: Vorderzimmer 15 Fufs 3 Zoll— 12 Fufs2 Zoll, Hinterzimmer 15 Fufs 3 Zoll — 9 Fufs 3 Zoll, Höhe8 Fufs. Die Küche ist hinten an das Haus angebaut. Haupt-nahrung ist Weizenbrot, Fleisch wird 5 mal die Woche ge-gessen. Unter den Ausgaben fallen die für den Gewerkvereinhinweg, da der Mann wie die Kinder in einer genossenschaft-lichen Unternehmung beschäftigt sind; dagegen zahlt er 4 d.wöchentlich Krankenversicherung, wofür 8 sh. wöchentlichesKrankengeld und 8 iß Sterbegeld gezahlt wird. Ganz her-vorragend sind die Ausgaben für Kleidung, 40 das Jahr.Alles übrige ergiebt das aufgestellte Budget.
Siehe Tabelle Seite 238, 239, 240.
Zum Beleg dafür, dafs die Baumwollarbeiter Lancashireskeineswegs in ausnakmsweiser Lage sich befinden, vielmehrihre Lage die der Arbeiter der englischen Grofsindustrie schlecht-hin ist, seien noch folgende Fälle vorgeführt.
Der erste Fall betrifft einen Vertreter der Bergleute vonNorthumberland. Der Mann ist 44, die Frau 40 Jahre alt,sie wohnen in der Nähe von Delaval. Es sind 8 Kinder vor-handen, im Alter von 21 bis 2 Jahren, 4 Knaben und 4 Mäd-chen. Auf Arbeit geht der Vater und die beiden ältestenSöhne, alle drei in das Bergwerk. Der Vater verdient dieWoche 36 sh., die Söhne 25 sh. und 14 sh. Die Arbeitszeitbeträgt 40 Stunden die Woche und 6 Stunden durchschnitt-lich Uberzeit. Dabei wird alle vierzehn Tage ein Feiertageingeschoben, sodafs nur 11 Tage gearbeitet wird. Der Jahres-verdienst des Vaters beträgt, 50 Wochen Arbeitszeit gerechnet,90 iß, der der beiden Söhne 97 iß. Hierzu treten an jähr-licher Dividende von der Genossenschaft 19 ( ß 4 sh. und aus