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Volkswirtschaftliche Studien aus Rußland / von Gerhart v. Schulze-Gävernitz
Entstehung
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Schienenzoll (1891 pro 100 kg 60 Kopeken) war nahezu pro-liibitiv. Ähnliches galt und gilt von den Zöllen auf Baum-wollgarn und -gewebe, welche für mittlere und gröbereNummern jede Einfuhr ausschliefsen. Erst bei Nr. 60 twistbeginnt unter günstigen Umständen die Möglichkeit der Garn-einfuhr, jedoch beträgt auch hier der Zoll noch immer 60 °/oder Ware 1 .

Wie sehr der Zolltarif von 1891 und die ihm voran-gehenden Zollerhöhungen insbesondere die deutsche Ausfuhrnach Rufsland schädigten, ergeben folgende Ziffern:

Ausfuhr aus Deutschland nach Rufsland in Mk. 1000 2 .

r

Waren

1880

1892

Baumwollgarn

5 274

509

Baumwollwaren

3 768

932

Roheisen

974

299

Eisenbahnschienen

2 642

105

G-robe Eisenwaren

15 539

6137

Glas

753

231

Häute und Felle

8 705

3 316

Bernstein

1668

71

Hopfen

3191

1017

Eisenbahnfahrzeuge

1571

17

Gummiwaren

1284

301

Kleider und Wäsche (inkl. Herrenhüte) 4864

823

Verarbeitetes Kupfer

2 401

577

Leinwand

909

78

Salz

1083

168

Pappe

558

44

Seidene Waaren

2135

438

Halbseidene Waren

1539

479

Steinkohlen

3 752

1054

Harz

1448

156

W ollgarn

8 222

2 246

Wollwaren

9 436

2497

Diese Ziffern aber erscheinen

erst dann in

ihrem richtigen

Lichte, wenn wir der politischen Wandlungen gedenken, welche

1 Bayerdörffer a. a. O. S. 415, 417.

2 Auswärtiger Handel des deutschen Zollgebietes, V. Rufsland.Berlin 1897.

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