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vorhanden sind, da sind sie unbeweglich. Durch Herhei-ziehung ausländischer Kapitalien wird die Schule des Schutz-zollsystems hilliger. Ein ausgedehnter Zuflufs ausländischerKapitalien nach Rufsland ist nach Möglichkeit zu fördern."
Die Kapitaleinfuhr macht sich auf den verschiedenstenGebieten geltend.
In erster Linie gilt dies vom Gebiete der staatlichenVerschuldung.
Zunächst sickern nach wie vor die Goldanleihen ausRufsland ab, ja heute in verstärktem Mafse; hierauf deutetdie Abnahme der innerhalb Rufslands deponierten Goldwerte,wobei zu berücksichtigen ist, dafs die russischen Kapitalistenfast allgemein die Gewohnheit haben, ihre Effektenbeständebei Banken zu deponieren. Dem offiziellen Finanzboten ent-nehme ich folgende Ziffern 1 :
Davon
Gesamtbetrag
in Kufsland
Nicht registriert
registriert
1. Januar
1893 . .
2138,5
286,6
1851,9
1. Januar
1894 . .
2119,9
224,4
1895,5
1. Januar
1895 . .
2388,6
217,4
2171,3
1. Januar
1896 . .
2249,0
210,6
2038,4
1. Januar
1897 . .
2365,7
192,3
2173,4
1. Januar
1898 . .
2429,4
192,4
2237,0
Sodann kommt in Betracht, dafs die früheren Kredit-anleihen des Staates, die Kreditobligationen der verstaatlichenEisenbahnen und die Pfandbriefe der staatlichen Bodenkredit-banken sich heute in nichts mehr von den älteren Goldanleihendes Staates unterscheiden. Sie sind Goldwerte geworden unddamit internationales Anlagepapier. Ein guter Sachkenner,Th. v. Buck, bezeichnet den Ausflufs der 4°/o Rente als„notorisch".
1 Die gleiche Statistik hinsichtlich der Kreditanleihen ist wertlos,weil sie die Effektenbestände der Sparkassen nicht berücksichtigt,welche zwar keine Goldwerte, dagegen in grofsen Massen Kreditwertebesitzen.