i.
Carlyles Gruiidansiclit.
Carlyle sagt irgend wo, dal's der Schriftsteller zu denmächtigsten unter den Menschen gehöre, indem er weit übersein Lehen hinaus Zeiten und Völker sich unterthan mache,dal's insbesondere in der Gegenwart er thatsächlich der Herr-scher sei, weil er am meisten die Macht habe, den Willenseiner Mitmenschen zu beeinflussen. Soweit dieser Satz wahrist, gehört Carlyle selbst zu den mächtigsten Männern unsererZeit. Sein Einflui's ist um so tiefgreifender geworden, jelangsamer er sich Bahn brach. Bei Beginn seiner Laufbahnhatte Carlyle schwer um Anerkennung zu kämpfen. SelbstNahrungssorgen blieben ihm nicht unbekannt in jener Zeit,als er für sein erstes gröfseres Werk, den seitdem so bekanntgewordenen „Sartor Resartus", vergeblich nach einem Verlegersuchte. Dies alles aber konnte ihn nicht veranlassen, seineAnsichten oder auch nur seinen Stil dem Geschmack desTages anzupassen; er hätte ein solches Verfahren schlechthin„seine Feder verkaufen" genannt. So war er gezwungen, seinen
Pfefe.