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faser." Aber wie viel besser verstand es der Feudalbaron,uin den Sieg zu erringen, seine Arbeiter an sich zu fesseln:das eroberte Land teilte er unter sie als seine Vasallen, umin solcher Weise sie zu beherrschen. Sein Nachfolger dingtseine Leute auf eine vorübergehende Frist, lohnt sie miteinigen Groschen den Tag und glaubt im übrigen jeder Ver-bindung mit ihnen entbehren zu können. Die Nationalöko-nomie bestärkt ihn in dieser Anschauung, welche sie als„Gesetz" zu erweisen sucht; dafs es ein solches nicht ist,zeigt das Ergebnis seines Kampfes. Der Sieg ist nur schein-bar errungen und das Endresultat seiner Anstrengungen wiebei den Kämpfen der Indianer gleich Null. „Die Baumwolleist bezwungen, aber die nackten Rücken sind schlechter be-deckt als je." Das Geld, das Symbol des Sieges, nutzt demSieger zu nichts, weder zum Genul's, noch zur Macht. Dennbeides ist nur möglich in der Verbindung und Vereinigungmit anderen; Vereinsamung ist die Höhe des Elends. Dieserfährt nun der siegreiche Anführer, den seine Soldaten,nicht wie die Hintersassen ihren Baron lieben, vielmehrhassen und verwünschen, zudem, wo sie können, schädigen.Zwischen beiden besteht, ein Zustand fortgesetzter Empö-rung, statt eines geordneten und gegenseitigen Zusammen-wirkens.
Hierin nun mufs Wandel eintreten. „Selbst rotröckigeRegimenter", sagt Carlyle, „geschweige denn Ritter, würdennicht für dich kämpfen, wenn du sie am Abend der Schlachtgegen Bezahlung der stipulierten Schillinge ablohnen könntestund es ihnen freistünde, am Morgen mit dir dasselbe zuthun. Hospitäler, Pensionen, Beförderungen, ein strenger,dauernder Vertrag auf der einen wie auf der anderen Seite.Um wie viel weniger konnte der Feudalbaron mit blofsenzeitweiligen Söldnern auskommen, zu sechs Groschen den Tag,