angestellten Arbeiters am Eigentum und Gewinn einer in-dustriellen Unternehmung unmöglich. Nachdem diese Be-stimmung aufgehoben war, erwachten wieder die produktivenGenossenschaften. Auch diesmal zeigten sich die leitendenGeister in ihrer Hoffnung, durch Einführung der Gewinn-beteiligung eine Lösung der socialen Frage herbeiführen zukönnen, getäuscht. In der Steinkohlengrube des Herrn Briggswurde z. B. während einiger Zeit der gesamte Gewinn andie Arbeiter verteilt. Und namentlich brach der Versuch derHerren Briggs, ihre Grubenarbeiter durch Beteiligung am Un-ternehmergewinn der Gewerkvereinsbewegung abspenstig zumachen, jämmerlich zusammen 1 . In anderen Fällen, in denenreine Produktivgenossenschaften die Gewinnbeteiligung einge-führt hatten, war ein häufiger Grund des Scheiterns die Eifer-sucht der ursprünglichen Teilhaber gegen die später eintretenden,welche bei Aufwärtsbewegung des Geschäfts die hohen Gewinnegeniefsen, ohne in den mageren Jahren mitgearbeitet zu haben.Trotzdem erwiesen sich die in den 60er und 70er Jahren ge-gründeten Produktivgenossenschaften im ganzen doch lebens-kräftiger als die früheren Versuche. Einige der damals gegrün-deten haben sich durch alle Fährlichkeiten hindurch erhalten.Die damals gegründete Sammetweberei zu Hebdenbridge z. B.steht noch heute in Blüte. Immer aber hing der Erfolg davonab, dafs die Leiter des Unternehmens für die Sache, nichtfür sich selbst arbeiteten.
Sprachen daher die thatsächlichen Erfolge meist gegendas Genossenschaftsprincip, so blieb den Genossenschafterndoch die Genugthuung, dafs der vornehmste englische Na-tionalökonom und Philosoph der Zeit auf ihre Seite trat.Angesichts der vielfach gescheiterten Versuche hatte es eine