nössenschaftliche Charakter des Unternehmens ist auch hiervon der leitenden Persönlichkeit abhängig und, so lange HerrThomson an der Spitze steht, gesichert.
Herr George Thomson hat die Gedanken, welche ihnzum Übergang zur genossenschaftlichen Produktionsform veran-lafsten, in folgender Weise ausgesprochen 1 . Diese Worte ge-währen einen Einblick in die Stimmungen, welche dem vonGarlyle ausgehenden Umschwung der Welt- und Gesellschafts-anschauung weiter Kreise entsprechen. Nachdem Thomsonals Ziel der socialen Reform die endliche Vereinigung derArbeit und der Mittel der Arbeit in Aussicht gestellt hat,fährt er in folgender Weise fort: „Männer der höchsten Kraftund des höchsten Charakters wurden in den Strom diesersocialen Bewegung gezogen. Carlyle war der Prophet dieser
titanischen Erhebung. Er sagt: Die gröfste Frage, die
Arbeits- und Lohnfrage, welche schon zwei Generationen früherbegonnen haben sollte, hätten wir die Stimme des Himmelsgehört, kann nicht länger aufgeschoben werden, ohne die Stimmeder Unterwelt zu vernehmen. Die Arbeit mufs in irgend einerArt organisiert werden. Der Mensch mufs vom Mensehenseinen Lohn besser bezahlt bekommen, der ihm eben in allerEwigkeit geschuldet wird und nicht ohne Strafe vorent-halten werden kann. Wundern wir uns über französische
Revolutionen, Chartismen und Aufstände?" Ruskin hat seitvielen Jahren gegen die Ungerechtigkeit der Unterdrückungder Armen gepredigt mit dem Feuereifer eines neuen .Glaubens.Matthew Arnold äufserte in seiner aristokratischen Art ganzunaristokratische Gefühle über unsere gegenwärtige Civilisation.In einem seiner letzten Artikel sagt er: „Was immer diebesitzenden und befriedigten Klassen denken mögen, seit
1 G. Thomson, Industrial Partnership: a practical Socialism.