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Philosophie des Geldes / von Georg Simmel
Entstehung
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Inhaltsverzeichnis

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Vorrede.VIX

Analytischer Teil.

Erstes Kapitel: Wert und Geld .3100

I. Wirklichkeit und Wert als gegeneinander selbständige Kate-gorien, durch die unsere Vorstellungsinhalte zu Weltbildernwerden. Die psychologische Tatsache des objektiven Wertes.

Das Objektive in der Praxis als Normierung oder Gewähr fürdie Totalität des Subjektiven. Der wirtschaftliche Wert alsObjektivation subjektiver Werte, vermöge der Distanzierungzwischen dem unmittelbar geniefsenden Subjekt und dem Gegen-stand. Analogie: der ästhetische Wert. Die Wirtschaft alsDistanzierung (durch Mühen, Verzicht, Opfer) und gleichzeitige

Überwindung derselben. 329

II. Der Tausch als Veranlassung für die Enthebung des Gegen-standes aus seiner blofs subjektiven Wertbedeutung: in ihmdrücken die Dinge ihren Wert durch einander aus. DerWert des Gegenstandes dadurch objektiviert, dafs für ihn einanderer hingegeben wird. Der Tausch als Lebensform und alsBedingung des wirtschaftlichen Wertes, als primäre wirtschaft-liche Tatsache. Reduktion der Brauchbarkeits- und Selten-heitstheorie. Der sozial fixierte Preis als Vorstufe des sachlich

regulierten.3061

III. Einordnung des wirtschaftlichen Wertes in ein relativistischesWeltbild. Beispielsweise Skizzierung des letzteren in erkenntnis-theoretischer Hinsicht: der Aufbau der Beweise ins Unendliche undihr Umbiegen zu gegenseitiger Legitimierung. Die Objektivitätder Wahrheit wie die des Wertes als Relation subjektiver Ele-mente. Das Geld als der verselbständigte Ausdruck der Tausch-relation , durch die die begehrten Objekte zu wirtschaftlichenwerden, der Ersetzbarkeit der Dinge. Erläuterung dieses Wesensdes Geldes an seiner Wertbeständigkeit, seiner Entwicklung,seiner Objektivität. Das Geld als eine Substanziierung der all-gemeinen Seinsform, nach der die Dinge ihre Bedeutung aneinander, in ihrer Gegenseitigkeit, finden .62100