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Philosophie des Geldes / von Georg Simmel
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und neue Assoziationsformen vermöge des Geldes; der Zweck-verband. Allgemeine Beziehungen zwischen der Geldwirt-schaft und dem Prinzip des Individualismus.

Fünftes Kapitel: Das Geldäquivalent personaler Werte ....

I. Das Wergeid. Der Übergang von der utilitarischen zu derobjektiven und der absoluten Wertung des Menschen. DieGeldstrafe und die Kulturstufen. Das Vorschreiten derDifferenzierung des Menschen und der Indifferenz des Geldesals Ursache ihrer wachsenden Inadäquatheit. Die Kaufeheund der Wert der Frau. Die Arbeitsteilung zwischen denGeschlechtern und die Mitgift. Die typische Beziehungzwischen Geld und Prostitution, ihre Entwicklung analog derder Mordsühne. Die Geldheirat. Die Bestechung. Das Vor-nehmheitsideal und das Geld.

II» Die Umwandlung von Rechten spezifischen Inhalts in Geld-forderungen. Die Erzwingbarkeit. Die Umsetzung von Sach-werten in Geldwert: der negative Sinn der Freiheit und dieEntwurzelung der Persönlichkeit. Die Wertdifferenz zwischen

persönlicher Leistung und Geldäquivalent.

III. Das Arbeitsgeld und seine Begründung. Die Gratisleistungdes Geistes. Die Höhenunterschiede der Arbeit als Quanti-tätsunterschiede. Die Muskelarbeit als Arbeitseinheit. DerWert physischer Leistung auf den der psychischen Leistungreduzierbar. Die Nützlichkeitsunterschiede der Arbeit alsGegengrund gegen das Arbeitsgeld; dadurch geförderte Ein-sicht in die Bedeutung des Geldes.

Sechstes Kapitel: Der Stil des Lebens.

I. Durch die Geldwirtschaft vermitteltes Übergewicht der in-tellektuellen über die Gefühlsfunktionen; Charakterlosigkeitund Objektivität des Lebensstiles. Die Doppelrolle des In-tellekts wie des Geldes; ihrem Inhalte nach überpersönlich,ihrer Funktion nach individualistisch und egoistisch; Be-ziehung zu dem Rationalismus des Rechtes und der Logik.Das rechnende Wesen der Neuzeit.

II. Der Begriff der Kultur. Steigerung der Kultur der Dinge,

Zurückbleiben der Kultur der Personen. Die Vergegen-ständlichung des Geistes. Die Arbeitsteilung als Ursachefür das Auseinandertreten der subjektiven und der objek-tiven Kultur. Gelegentliches Übergewicht der ersteren. Be-ziehung des Geldes zu den Trägern dieser Gegenbewe-gungen .

III. Die Änderungen der Distanz zwischen dem Ich und denDingen als Ausdruck für die Stilverschiedenheiten desLebens. Moderne Tendenzen auf Distanz-Vergröfserung und-Verkleinerung. Rolle des Geldes in diesem Doppelprozefs.Der Kredit. Die Herrschaft der Technik. Die Rhythmik

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