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Philosophie des Geldes / von Georg Simmel
Entstehung
Seite
XII
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Geld vermöge seines reinen Mittelscharakters als Domäneder Persönlichkeiten, die dem sozialen Kreise unverbun-den sind. 197228

II. Das psychologische Auswachsen der Mittel zu Zwecken; dasGeld als extremstes Beispiel. Die Abhängigkeit seinesZweckcharakters von den kulturellen Tendenzen der Epochen.Psychologische Folgen der teleologischen Stellung des Geldes:

Geldgier, Geiz, Verschwendung, asketische Armut, moderner

Zynismus, Blasiertheit . 229266

III. Die Quantität des Geldes als seine Qualität. Die subjek-tiven Unterschiede der Risikoquoten. Allgemeine Erschei-nung qualitativ ungleichmäfsiger Folgen von quantitativahgeänderten Ursachen. Die Schwelle des ökonomischenBewufstseins. Die Unterschiedsempfindlichkeit in Hinsichtwirtschaftlicher Reize. Die Verhältnisse zwischen äufserenReizen und Gefühlsfolgen auf dem Gebiet des Geldes. Be-deutung der personalen Einheit des Besitzers. Das sach-liche und das kulturelle Verhältnis von Form und Quantum,von Quantität und Qualität der Dinge und die Bedeutung desGeldes für dasselbe. 267294

Synthetischer Teil.

Viertes Kapitel: Die individuelle Freiheit . 297386

I. Die mit Verpflichtungen zusammenbestehende Freiheit da-nach abgestuft, ob jene sich auf die Persönlichkeit oder aufdie Arbeitsprodukte erstrecken; die Geldverpflichtung als dieForm, mit der die äufserste Freiheit vereinbar ist. Ein-stellung in das Problem der Maximisierung der Werte durchden Besitzwechsel, Kulturelle Steigerung der Personenzahl,von der man abhängt, unter gleichzeitigem Sinken der Bin-dungen an individuell bestimmte Personen. Das Geld als derTräger der unpersönlichen Beziehungen zwischen Personen

und dadurch der individuellen Freiheit. 297321

II. Der Besitz als Tun. Gegenseitige Abhängigkeit zwischenHaben und Sein. Gelöstheit derselben vermittels des Geld-besitzes. Unfreiheit als Verflechtung psychischer Reihen in-einander: am geringsten bei Verflechtung je einer mit demAllgemeinsten der anderen Reihe. Anwendung auf die Bin-dung durch das ökonomische Interesse. Freiheit als Aus-prägung des Ich an den Dingen, als Besitz. Unbedingteund bedingte Nachgiebigkeit des Geldbesitzes gegenüber

dem Ich. 322356

III. Differenzierung von Person und Besitz: räumliche Distanzie-rung und technische Objektivierung durch das Geld. DieTrennung der Gesamtpersönlichkeit von ihren einzelnenLeistungen und deren Folgen für die Leistungsäquivalente.Verselbständigung des Individuums der Gruppe gegenüber