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1 (1902) Die Genesis des Kapitalismus
Entstehung
Seite
81
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Fünftes Kapitel. Das Wesen d. handwerksmäfs. Organisat. d. Gewerbes. 81

Einkommen von:mehr als 10000 frc.50001000010005000250-100050250

Handwerker:16

121

375

821.

Ganz übereinstimmend ist

das Bild, das

uns

die Baseler

Handwerker im 15. Jahrhundert gewähren 1 .

Hier

haben (1429)

ein Vermögen von

weniger

als von 50

300 bis

über

50 fl.

bis 300 fl.

1000 fl.

1000 fl.

Grautücher.

. 159

51

2

1

Schmiede.

42

86

36

8

Metzger.

34

35

18

10

Bäcker.

19

31

14

6

Schneider und Kürschner .

65

47

9

2

Zimmerleute und Maurer .

86

100

28

5

Scherer?, Maler und Sattler

24

34

16

2

Leinweber und Weber

53

32

8

488

416

131

34

Ähnlich e Yerm ögensun terschiede weisen die Handwerker H e i d e 1 -bergs im 15. Jahrhundert auf. Es entfielen 2 Gulden Ver-

mögen auf den Kopf in der

Metzgerzunft 199

Bäckerzunft 167

. Schneiderzunft 119

Schuhmacherzunft 113Schmiedezunft 100

Weberzunft 62

Und auch innerhalb der einzelnen Zünfte herrschte keineGleichheit des Besitzes, sondern recht grofse Verschiedenheit;wiederum bilden die mittleren Einkommen nicht durchweg dieRegel, sondern nur einige erheben sich über den Durchschnitt.Unter den 91 Schmieden Heidelbergs gehören im 15. Jahrhundert

1 G. Schönberg, Finanzverhältnisse der Stadt Basel im 14. u. 15. Jahr-hundert (1879), 180/81.

2 F. Eulenburg, Zur Bevölkerungs- u. Vermögensstatistik des 15. Jahrh.(Zeitschrift für Social- und Wirtschaftsgeschichte 3, 457):es findet sichdurchaus nicht bestätigt, dafs damals ein mittlerer Besitz das Normale ge-bildet, . . . wir beobachten vielmehr unter der städtischen Bevölkerung diegröfsten Gegensätze von reich und arm (S. 459).

Sombart , Der moderne Kapitalismus. I.

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