Sechsundzwanzigstes Kapitel. Das Handwerk in der Gegenwart. 585
to supply his place — the town provision-merchant beeing only tooglad to send round his card, and the iron-monger or machinery-maker his men 1 .“ Und dann: „once there was work enough twosmithies going, but thougli his rival has gone to town the survivorcomplains that, except to shoe horses and sharpen plough-coulters,there is hardly anything for him to do. Owners of costly reapersand steam- ploughs and steam - thrashing - machines will not trustthem to the coarse hands of a country blacksmith, but prefer tohave repairs done by an expert, that is to say, by (in most cases)a man in the employment of the makers 2 .“
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Alles, was sonst an Handwerken auf dem Lande sich vorfindet— und es wird wenige Gewerbezweige geben, die nicht mit einemoder dem andern Betriebe auf dem Lande vertreten sind — unter-scheidet sich wesentlich von den bisher erwähnten dadurch, dafssich für sie besondere Entwicklungstendenzen, deren Eigenart inder Ländlichkeit der betreffenden Gewerbe begründet wäre, nichtausfindig machen lassen. Vielmehr — das möchte ich mit allemNachdruck betonen — ist das Schicksal des Handwerks(immer mit Ausnahme der von uns abgesonderten Zweige) auf demLande kein specifisch anderes als in den Städten; alleunterschiedliche Gestaltung in Stadt undLand findetin nichts anderem ihre Erklärung, als in der Ver-schiedenheit des Stadiums eines und desselben Ent-wicklungsprozesses 3 . Deshalb werde ich auch — um lästigeWiederholungen zu vermeiden — die noch übrigen Handwerke imZusammenhänge besprechen. Und zwar wiederum in der Reihenfolge,in der wir sie schon zweimal an unserem Geiste haben vorüber-ziehen lassen. Ich wähle diese Einteilung absichtlich auch in derfolgenden Darstellung wieder, um die Übersicht dem Leser zu er-leichtern, trotzdem mir nicht entgangen ist, dafs sich für die Grup-
1 P. A. Graham, The rural exodus (1892), 20.
2 P. A. Graham, 1. c. 39.
3 Wenn ich hier die specifische Gleichheit in der Lage des Hand-werks in Stadt und Land nachdrücklich betone, so möchte ich schon andieser Stelle darauf hinweisen, dafs damit keineswegs eine Gleichheit inder Lage der Handwerker behauptet werden soll. Diese gestaltet sichvielmehr sehr unterschiedlich in Stadt und Land, wie am passenden Ort ge-ziemend hervorgehoben werden wird. Vgl. das 27. Kapitel dieses Bandes.