Achtundzwanzigstes Kapitel. Die moderne kapital. Entwicklung etc. 655
diesen genetischen Teil unserer Untersuchungen hier ab. Aus gutemGrunde, wie in dem Geleitwort schon angedeutet wurde. Nur sonämlich erscheint es möglich, den Umbildungsprozefs, den dasWirtschaftsleben in seiner Totalität erfährt, als einen „gesetzmäfsigen“,d. h. als einen in allen seinen Teilen gegenseitig bedingten und ein-heitlich verursachten zu begreifen, dafs man die Umbildung in einerSphäre als besonderes Phänomen zunächst isoliert, rein genetischbetrachtet, um dann nachzuweisen, dafs dieses Phänomen zu seinerVerwirklichung notwendig die Erfüllung von objektiven Bedingungen— entsprechenden Umgestaltungen in allen übrigen Gebietendes Wirt-schaftslebens — zur Voraussetzung hatte.
Auf diese Weise allein, scheint mir, kommt Ordnung und Systemin den Wirrwarr von Erscheinungen, die natürlich sämtlich im Lebenselbst im Verhältnis unausgesetzter Wechselwirkung untereinanderstehen; kommt das zu stände, wovon der folgende Band handelnsoll und was man vielleicht mit einigem Rechte eine „Theorie derkapitalistischen Entwicklung“ nennen darf.