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2 (1902) Die Theorie der kapitalistischen Entwicklung : mit Register über Band 1 und 2
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Achtes Kapitel. Die Tendenz zur Städtebildung.

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wohnen 1849 erst 28,04 °/o der Bevölkerung in Städten 1 . Selbstim Königreich Sachsen lagen die Dinge nicht erheblich anders:1845 lebten dort 1153342 Personen in 3679 Flecken, Dörfern, ein-zelnen Gehöften und Gütern, dagegen nur 588248 in den141Städten des Landes 2 3 ; 1849 in 142 Städten 663040 Personengegen 1231791 auf dem Lande 8 . In den übrigen Gebieten desheutigen deutschen Reiches trat die städtische Bevölkerung noch* viel mehr gegenüber der ländlichen zurück. Während im König-

reich Sachsen (1846) auf 100 Stadtbewohner 196 Landbewohnerentfielen, betrug das Verhältnis der städtischen zur ländlichen Be-völkerung in

Bayern.

. . 100:578

Württemberg.

. . 100:400

Baden, Hessen-Darmstadt, Hannover .

. . 100:560

Und was fürStädte waren

es!

Preufsen besafs (1849) Städte

über 30000 Einwohner . .

. . 15

von 1500030000

55

. . 14

1000015000

51

. . 35

5000-10000

55 *

. . 113

3500 5 000

55

. . 141

2500 3500

55

. . 166

2000- 2 500

55

. . 137

1500 2000

55

. . 166

1000 1500

55

. . 123

600 1000

55

. . 56

Von den sächsischen Städten hatten (1846) nur 5 über10000 Einwohner, 13 dagegen weniger als 1000 Einwohner 4 * .

Nach der Zählung vom 3. Dezember 1849 verteilte sich diestädtische Bevölkerung im Königreich Sachsen unter die einzelnenStädte-Kategorien wie folgt: es hatten

unter 2 000 Einwohner 41 Städte mit 51 170 Einwohnern

2 000 5 000 72 220 004

5 00010 000 20 134 980

1 von Reden, 1, 40.

2 von Flotow , Beiträge zur volkswirtschaftlichen Statistik des König-reichs Sachsen in Rau-Hanssens Archiv der politischen Ökonomie.N. F. 5 (1846), 6 f.

3 Engel, Das Königreich Sachsen 1 (1853), 156f.

4 von Flotow , a. a. 0.

Sombart , Der moderne Kapitalismus. II.

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