Zwölftes Kapitel. Die Grundrentenbildung in den Städten. 245
standenen Neubauten, der Rest von TVa Millionen $ auf dieseit 1870 unverändert gebliebenen Gebäude 1 . Der Ertrag aus demHauseigentum in ganz Grofsbritannien stieg von 134,7 Millionen ( £im Jalire 1888 auf 161,8 Millionen äg im Jahre 1898.
Für die Schweiz wurden schon einige Ziffern angeführt. Sielassen sich leicht vermehren 2 . So stiegen in sämtlichen Zonen derStadt Basel die Bodenpreise beträchtlich. Es betrug der Boden-näherungswerth für überbaute Parzellen durchschnittlich pro Quadrat-meter in Zone (frs.)
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
1871—73
1892-93
326,75
521,80
95,95
246,51
50,15
62,41
41,55
80,38
15,87
32,33
12,27
14,90
19,24
29,15
2,96
18,95
Jahresperiode
1 m 2 in Gulden
österr. Währung
Hauptstrafsen
Nebengassen
1875—1879
37,50
23,50
1880—1884
42,-
24,-
1885—1889
50,—
27,—
1890—1894
75,—
SO-
1895—1900
113,—
SO,—
der inneren Stadt
(I. Bezirk) der durch-
schnittliche Wert von Mittelhäusern mit ca. 20 m Gassenfront und
ca. 20 m Tiefe pro 1wie folgt: er betrug 4
m 2 in fl. in den verschiedenen Quartieren
Quartier
1860/60
1899
I
330
950
II
850
850
1 Nach den Angaben Sidney Webbs citiert bei Kurella, a. a. O.S. 63/64.
2 Viel brauchbares Material enthält der von K. Kozak herausgegebene„Bericht über die Erhebungen betreffend Liegenschaftsverhehr im KantonBasel-Stadt“. 1899.
3 E. HoräCek, Die Bodenwertbewegung in Prag und Vororten in denSehr. d. V. f. S-P. Bd. 94 (1901), 9. Daselbst noch reiches weiteres Material.
4 Paul Schwarz, Die Entwicklung der städtischen Grundrente in Wien in den Sehr. d. V. f. S.-P. Bd. 94 (1901), 86/87. Der Aufsatz enthält einschätzenswertes Ziffernmaterial.