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Drittes Buch. Die Theorie der gewerblichen Konkurrenz.
2. Schuhmacherei 1 . Verglichen wird eine handwerks-mäfsige Schusterei aus dem Jahre 1859, in der zwei Personen,Schuhmacher und Stepperin, der Erzeugung von Stiefeln obliegen,mit einer modernen Schuhfabrik aus dem Jahre 1895, die 115 Ar-beiter 2 3 beschäftigt. Die Preise der Arbeitskräfte stellen sichwie folgt:
A. Handwerk: 1 Schuhmacher 3 $ fürd. 10stünd. Arbeitstag
1 Stepperin 2 „ „ „ „ „
Preis der Durchschnittsarbeitskraft 8 2,50 $ für den lOstündigenArbeitstag oder 25 Cts. pro Stunde.
B. Kapitalistische Unternehmung. Es erhalten fürden lOstündigen Arbeitstag 4 * * * :
1
Arbeitskraft
6,00 $
3
Arbeitskräfte
5,00 „
2
»
4,00 „
10
3,50 „
17
3,00 „
7
»
2,75 „
16
n
2,50 ,
9
n
2,25 „
20
r>
2,00 „
38
n
1,75 „
13
n
1,50 „
13
V
1,25 „
1
»
1,00 „
1
Y)
0,50 „
151 2 Arbeitskräfte 3382 1 /2 $Preis der Durchschnittsarbeitskraft 2,24 „
1 L. c. pag. 524 f. Unit 69.
2 Ygl. zur Erklärung der Differenz dieser beiden Zahlen die Anm. 2auf S. 497.
3 Der Typ des Handwerksbetriebes, für den die Berechnungen gelten, hatim Jahre 1859 existiert. Es ist anzunehmen, dafs auch der Preis der Arbeits-kraft jenem Jahre entspricht. Dann würde sich das Verhältnis noch beträchtlichzu Gunsten der kapitalistischen Unternehmung verschieben.
4 Zwei Wächter arbeiten 12 Stunden, zwei andere Personen 10 B /e. Wo Accord-
lohnsätze angegeben waren, habe ich sie in Zeitlohnsätze umgerechnet, was mög-
lich ist, da der Lohnsatz und die Zeit angegeben ist, in der die Produkten-
einheit geliefert wird, nach der der Lohnsatz bemessen ist.