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Drittes Buch. Die Theorie der gewerblichen Konkurrenz.
Gasmotoren . . . . 4718
Petroleummotoren . . 1186
Benzin-, Äthermotoren 638Heifsluftmotoren . . 328
Druckluftmotoren . . 56
Elektromotoren ... 379
Zusammen 7305
Die gröfste Bedeutung hatten danach von den „modernen“Kleinkraftmaschinen bis 1895 die Gasmotoren erlangt. Aberauch bei ihnen ist von irgend einer raschen Zunahmetendenz auchin neuerer Zeit nichts zu verspüren. Wenn wir die Ziffern ausden letzten Jahren miteinander vergleichen, die das StatistischeJahrbuch deutscher Städte über die an die öffentlichen Gaswerkein den Städten über 50000 Einwohner angeschlossenen Gaskraft-maschinen mitteilt, so ergiebt sich nur ein mäfsiger Fortschritt: dieZahl der angeschlossenen Motoren hat neuerdings sogar eher eineTendenz zum Rückgang; sie betrug in 34 Städten 1
1896 7681,
1897 7809,
1898 bezw. 1898/99 7747,
während in denselben Jahren die Zahl der Pferdekräfte um einweniges stieg:
1896 35 979,
1897 38 714,
1888 bezw. 1898/99 39110.
Daraus läfst sich nun aber nicht nur folgern, dafs die Klein-gewerbe jedenfalls bisher nur sehr spärlich von den Benefizien dieserneuen Motorart Gebrauch machen, sondern des weiteren auch derSchlufs ziehen, dafs die Gasmotoren für das eigentliche Handwerkimmer weniger in Betracht kommen, da die Durchschnittspferde-stärke, die heute schon nicht unbeträchtlich ist, die Tendenz zur. Vergröfserung erkennen läfst. Die Durchschnittspferdekraft betrugnämlich in den 34 Städten
1896 4,3 PS.
1897 4,6 „
1898 bezw. 1898/99 5,0 „
1 Berechnet nach dem Statist. Jahrb. deutscher Städte bezw. YTII (1900),384 und IX (1901), 386.