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2 (1902) Die Theorie der kapitalistischen Entwicklung : mit Register über Band 1 und 2
Entstehung
Seite
539
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Dreiunddreilsigstes Kapitel. Handwerk und Maschine.

entgegenwirken könnte, würde gleichsam ein zweiter Feind desHandwerks mobil gemacht, der, aus seinen eigenen Reihen erstanden,ihm in den Rücken fiele.

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So sind wir denn in diesem Abschnitt abermals zu demSchlufsergebnis gekommen, dafs auch die Quantitätsvorzügeder kapitalistischen Unternehmung aufser allem Zweifel sind; d. h.auch in der Preisgestaltung das Handwerk kaum an einer Stelleseinen Konkurrenten überlegen ist. Es mag sich um Produktions-faktorenverbilligung oder Produktionsverbilligung, bei jener um dieBeschaffung der sachlichen oder der persönlichen, bei dieser umQuantitäts- oder Qualitätsvorzüge handeln: immer sehen wir dieSituation zu Gunsten der kapitalistischen Unternehmung sich ge-stalten. Sodafs uns jetzt im Grunde nur noch eines wunderbar er-scheinen mufs: wie es nämlich zu erklären ist, dafs trotz dieseroffenbaren Überlegenheit der kapitalistischen Produktionsweise dochnoch immer so viel Handwerk standgehalten hat, wie es thatsäch-lich der Fall ist. Die Aufhellung dieses Phänomens soll imfolgenden Abschnitte noch versucht werden. Es wird sich dabeium die Aufdeckung desjenigen handeln, was man die Hemmungennennen kann, denen die natürliche kapitalistische Entwicklung inder Gegenwart ausgesetzt ist.