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3. Das Wirtschaftsleben im Zeitalter des Hochkapitalismus ; 1 (1927) Die Grundlagen - Der Aufbau
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Erster Abschnitt: Die treibenden Kräfte

Erde bis in das Innere von Afrika , Indien und China wird demDämon des kapitalistischen Geistes unterworfen.

II. Gründe der Energieentfaltung

Die Gründe, die zu jener intensiven und extensiven Hochent-wicklung des kapitalistischen Geistes geführt haben, haben wir zu suchen:

1. in der biologisch-seelisch-geistigen Eigenart der neuen Männer,die jetzt das Wirtschaftsleben gestalten;

2. in bestimmten Einflüssen äußerer Umstände, denen ihre Tätigkeitunterliegt;

3. in dem eigentümlichen Prozeß der Versachlichung des wirtschaft-lichen Prozesses, der dem Zeitalter des Hochkapitalismus eigentümlichist und der, wie zu zeigen sein wird, bewirkt hat, daß eine Steigerungder wirtschaftlichen Energie über die in den Einzelpersonen sich ent-faltenden Kräfte hinaus eingetreten ist.

1. Der neue Menschentyp

1. Durch den von mir im vorigen Kapitel geschilderten Auslese-prozeß sind Männer zur Herrschaft gelangt, die ihrer Veranlagungnach Höchstleistungen wirtschaftlicher Energie in intellektueller wievoluntaristischer Hinsicht zu entfalten berufen waren.

a) Die Demokratisierung des Unternehmertums mußte bewirken,daß bei einem gegebenen Prozentsatz von Unternehmernaturen ineiner Bevölkerungsmasse mehr Personen mit Unternehmerwillenund Unternehmerfähigkeiten zur Betätigung gelangten als in einerGesellschaft, in der die Unternehmerfunktion noch an die Bedingungdes Geldbesitzes gebunden war.

b) Durch die rassenmäßige Verschiebung des Schwerpunktsdes Kapitalismus, wodurch dieser, wie wir sahen, mehr und mehr einegermanisch-jüdische Angelegenheit geworden ist, sind offenbar Volks-stämme an die Front gekommen, die stärkere Unternehmerbegabungenin sich schließen: die germanische Basse bringt für die Entfaltung deskapitalistischen Geistes mit das unternehmende Vorwärtsdrängen,dasFaustische, die zähe Ausdauer, die konstruktive, architektonischeVeranlagung, die jüdische Basse die große Betriebsamkeit, den speku-lativen Spürsinn, die starke Bechenhaftigkeit, die Einfühlungsfähigkeit,den Fortschrittshunger.

c) Die kolonialen Menschen stellen eine Energieauslese dar undsind ihrem Wesen nach auf ein Streben nach Neuem eingestellt.