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Erster Abschnitt: Die treibenden Kräfte
of men of business . . . are pushed out, so to say, by the dirty crowd of littlemen . . . Tbis constant levelling of our commerce bouses is . . . unfavorableto commerce morality: die alten Familien leben in der Kontinuität desGeschäfts, bei der unsolide Praktiken entdeckt werden, die neuen Männersind skrupellos: tbese men want business at once and tbey produce aninferior article to get it. They rely on cbeapness and rely successfully.Sie sind „little sleepy prompts to seize new advantages . .Der Alte, Großedenkt: ,,I bave a great income and I want to keep it. If tbings go on as tbeyare, I sball containly keep it; but if tbey cbange, I may not keep it.Consequently be considers every cbange of cireumstances a ,bore‘ (Be-lästigung) and thinks of such changes as little as be can . . But a new man,wbo bas his way to make in the world, knows that such changes as bisopportunities; be is always on tbe look-out for tbem and always beadstbem, wben be finds tbem . . Solche Wirtscbaftssubjekte haben „tbepropensity to variations . .
b) Die Direktoren von Aktiengesellschaften sind zudem be-freit von der Rücksichtnahme auf das eigene Vermögen. Es ist eineschon von Marx festgestellte Erfahrung, daß die Verwalter fremdenKapitals „als solche ganz anders ins Zeug (gehen) als der ängstlich dieSchranken seines Privatkapitals erwägende Eigentümer, soweit erselbst funktioniert“.
c) Sind die modernen Unternehmer sämtlich, bis auf verschwin-dende Ausnahmen, befreit von den überaus lästigen Bindungen durchdie Religion und einer an der Religion verankerten Moral. Diese Säkulari-sation des kapitalistischen Geistes, die ich vorhin schon in ihren positivenAuswirkungen gekennzeichnet habe, muß als eine der wichtigsten Er-scheinungen der modernen Zeit betrachtet werden. Denn sie erst ist es,die dem ganzen Dämonion von Leidenschaften freie Bahn schafft, dieheute über die Wirtschaft hereingebrochen sind. Es ist unzweifelhaftrichtig, daß in den Anfängen des Kapitalismus die Religion in bestimmtenPrägungen: als puritanische und jüdische der Entfaltung des kapita-listischen Geistes Förderung hat zuteil werden lassen. Aber nichtweniger richtig ist, daß in jenen frommen Zeiten die Religion sich derfreien Auswirkung dieses Geistes hemmend in den Weg gestellt hat,wie ich das wiederum bei früheren Gelegenheiten ausführlich dargetanhabe: nicht nur, daß sie doch den Sinn der Menschen in hohem Gradevon den irdischen Dingen ablenkte (die Puritaner hatten wegender vielen Gottesdienste in den ersten Jahrhunderten überhaupt keineZeit, sich viel mit Geschäften abzugeben): sie schuf auch — und geradedie jüdisch-puritanische Religion — so unermeßlich viele Hemmungender freien Entschließung in den unzähligen religiösen und moralischen