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3. Das Wirtschaftsleben im Zeitalter des Hochkapitalismus ; 1 (1927) Die Grundlagen - Der Aufbau
Entstehung
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Achtes Kapitel: Der neue Weg

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e) Verschiedene Stoffe:

Vegetabilische und animalischeSchmierstoffe

Natürliche Eiech- (Duft-) StoffeNatürlicher Kampfer

Schmierstoffe aus anorganischenÖlen

Künstliche Eiech- (Duft-) stoffeSynthetischer Kampfer.

Ein Blick in diese Liste erweist die Tatsache, daß auf allen Gebieten,für alle Verwendungsarten an die Stelle ehedem organischer, das heißtdem Pflanzen- und Tierreich angehöriger Stoffe jetzt anorganische, demMineralreich, der leblosen Natur entnommene Stoffe getreten sind.

Versuchen wir die Wandlung in einer noch einfacheren Linie zuzeichnen, so können wir sagen, daß das Zentrum der Stoffwelt sichaus einem in einen andern Punkt verschoben habe. Das stofflicheZentrum aller früheren Zeit, das heißt eben aller Technik, die dermodernen voraufgegangen ist, war das Holz: aus dem Walde war diematerielle Kultur ehedem entsprungen: sie trug ein ausgesprochenhölzernes Gepräge. Das stoffliche Zentrum der modernen Technikhingegen ist die Kohle geworden, von der aus nach allen Seitenhin die erwärmenden und erleuchtenden Strahlen ausgehen.

Geben wir diesem Gedanken wiederum einen schematischen Aus-druck, so können wir feststellen: als was das Holz ersetzt wird undwas die Kohle ersetzt.

Holz wird ersetzt:

1. als Werkstoff: durch Eisen und Kohle;

2. als Heiz- und Leuchtstoff: durch Kohle (und Kohlenfaden);

3. als Hilfsstoff: durch Kohle bei der Erschmelzung usw.

Kohle ersetzt:

1. sämtliche animalische und vegetabilische Leuchtstoffe;

2. sämtliche animalische und vegetabilische Heizstoffe;

3. das Holz als Hilfsstoff (bei der Eisengewinnung).

Hier diese Überzeugung drängt sich uns immer wieder aufin der Erfindung des Koksverfahrens liegt der Schlüssel für das Ver-ständnis der modernen Zeit: wir werden noch einsehen weshalb.

Über die Mannigfaltigkeit der Verwertungsarten der Kohle gibt folgendeStatistik Aufschluß. (Die Ziffern beziehen sich auf Deutschland in denletzten Jahren vor dem Kriege):