Quellen und Literatur
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Metzler, Studien zur Geschichte des deutschen Effektenbankwesens. 1911.Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Gute Übersicht. G. Motschmann,Das Depositengeschäft der Berliner Großbanken. 1915 (Sehr. d. V. f. SP.,Band 154, I). Ungeheuer ausführlich.
L. F. Hecht, Die deutschen Hypothekenbanken. Bd. 1.1903 (Statistik).Fritz Schulte, Die Hypothekenbanken. 1918 (Sehr. d. V. f. SP. 154, II).Weyermann, Geschichte des Immobilienkredits in Preußen . A. Nu ß b a um,Lehrbuch des deutschen Hypothekenwesens. 1913. 2. Aufl. 1921.
USA.: Knos, History of Banking in US. 1900. Ad. Hasenkamp,Die Geldverfassung und das Notenbankwesen der Vereinigten Staaten.1906. Derselbe, über die neuere Zeit im HSt. 2 4 , s. v. Banken (Ver. St.).
Eine reiche Literatur besteht über das eigentümliche Verhältnis zwischenBank- und Industriekapital, die ich an ihrem Ort anführen werde: siehedas Literaturverzeichnis zum 3. Unterabschnitt des 3. Abschnittes des3. Hauptabschnitts.
3. Das Effektenwesen :
Eine Theorie des Effektenwesens ist mir nicht bekannt. Ich selbst habemeine Auffassung vom Wesen und der Bedeutung des Effektenprinzipszuerst in meiner „Deutschen Volkswirtschaft“ (1903) niedergelegt, dannin meinem Buche „Die Juden und das Wirtschaftsleben“. 1911. Einegrundsätzliche Betrachtung findet sich auch in der Einleitung zu R. Lief-mann, Beteiligungs- und Finanzierungsgesellschaften. 1909. 4. Aufl. 1923.L. hat den Ausdruck „Effektenkapitalismus“ geprägt. Vgl. noch R. Hilfer-ding, Das Finanzkapital. 1910.
Einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung des Effekten-wesens habe ich in meinem oben zitierten Judenbuch gegebon. Dort-selbst findet man auch die übrige Literatur verzeichnet.
Zur Geschichte des Pfandbriefes liegen neuere Untersuchungen vorvon Ed. Wegener, Died. Ernst Bühring und sein Plan einer General-landschaftskasse. 1918.
Für die Geschichte der Banknote kommt natürlich die ganze bank-geschichtliche Literatur in Betracht: siehe oben Seite 150.
Unübersehbar groß ist die Literatur über die Technik des Effekten-handels und seine Organisation in der Börse. Siehe den Artikel „Börse“(W. Prion) im HSt. 4 4 und die dort verzeichneten Schriften.
Die Literatur über Aktiengesellschaften siehe in der Literaturübersichtzum 3. Unterabschnitt des 3. Abschnittes des 3. Hauptabschnittes.'