Vierzehntes Kapitel: Der Kredit und seine Entwicklung
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Zahl Kapital
1890 . 40 593
1900 . 45 777
1905 . 52 883
1910 . 69 1267
H.St. I 4 , 162.
In TJ.S.A. belief sich im Jahre 1914 die Zahl aller Banken auf 26765mit einem Gesamtmittelapparat von 26971,4 Mill. $; davon waren Privat-banken 1064 mit 196,5 Mill. Gesamtmitteln. Allerdings werden die Ziffernder Privatbanken von der Statistik als unvollständig bezeichnet, da eingroßer Teil der nicht unter Staatsaufsicht stehenden Banken keinen Be-richt erstatte. Nach amtlicher Schätzung gab es Privatbanken imJahre 1910 4000, 1922 1200. Aber auch wenn man die obige Ziffer der Ge-samtmittel aller Privatbanken vervierfacht, bleibt der Betrag ganz ver-schwindend klein gegenüber allen übrigen Banken. Zudem wird, wie dieobige Schätzung besagt, die Bedeutung der Privatbanken immer geringer.
Die Ziffern finden sich im Statistical Abstract of the U.S.
6. Das Effektenwesen im allgemeinen
Die beste, allgemeine Übersicht über den Effektenbetrag in den letztenJahren vor dem Kriege enthält die Statistik der Emissionen, die Alfr.Neymarck im Bulletin de l’Institut international de Statistique Vol. XIX,II (1912) veröffentlicht hat. Danach betrug die Summe aller Emissionen:
1871—1880 . 74,0 Milliarden Franken
1881—1890 . 64,5
1891—1900 . 100,4
1901—1910.114,1
Die Gesamtsumme aller Wertpapiere, die an den Börsen gehandeltwerden, bezifferte sich im Jahre 1910 auf 815 Milliarden Franken, abzüglichder Doppelzählungen auf 575—600 Milliarden Franken. Davon entfielen auf:
140—142 Milliarden Franken
130—132
106—110
90-95
Rußland.
29-31
23-24
13-14
9-12
Übrige Länder.
35 40 ,, ,,
Insgesamt.
575—600 Millionen Franken
Der größte Teil dieser Summe dient der Kapitalbildung. So wurden
emittiert in den Jahren 1909/10 für 45 Milliarden Franken Wertpapiere;davon entfielen
auf öffentliche Anleihen
. . 17,56 Milliarden Franken
auf Erwerbsgesellschaften . . 27,47
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