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Erster Abschnitt: Das Kapital
In Frankreich war er — aus naheliegenden Gründen — verhältnismäßigetwas höher, zeigte aber auch hier keine wesentliche Neigung zu steigen.Er betrug: 1881: 27,3 Milliarden Franken
1905: 31,1
Bei den englischen Depositenbanken betrugen die Wechsel nach An-gabe des Vizepräsidenten Birch im Institute of Bankers bei sieben Banken:1880 = 26 % der Gesamtaktien1912 = 12 % „
Deutlicher noch spricht das Verhältnis der Wechsel zu den Depositen.
Ende 1912 betrugen die Depositen 365 Mill. £, die Wechsel 56,8 Mill. £,
das sind 15,6% der Depositen. Vgl. Somary, Bankpolitik (1915), 31.
Das Wechseldiskontgeschäft umfaßte in Deutschland (Mill. Mark):
T, . , , . t, , , , Diskonto- Dresdner Darmstädter
Reichsbank Deutsche Bank „ , ,, n i -di
gesell schaft Bank Bank
1880: 376 37 37 4 7
1912: 1238 646 232 286 121
Soc. generale
Comptoir
France v ' iOU - d’Escompte
1881: 1324 178 111 98
1912: 1719 1411 947 864
Die Ziffern bei R. B r e n n i n k m e y e r , a. a. 0. Seite 5/8.
Credit
industriel
64
124
9. Bargeldloser Verkehr
(Giro- und Clearingwesen)
1. England : Umsätze des Londoner Clearing House (in Milliarden £):
1868: 3,4 100
1880: 5,8 169
1890: 7,8 228
1900: 9,0 262
1905: 12,3 —
1910: 14,5 428
1912: 16,0 466
An der Entwicklung des Clearing-Verkehrs kann man am besten die Aus-dehnung der Kreditwirtschaft ermessen: in den Jahren 1894—1912 stiegen
die Umsätze des Clearing House . . . „ 151,9 ,,Aufstellung nach den Berechnungen bei E. H. V o g e 1, Theorie des volks-wirtschaftlichen Entwicklungsprozesses (1917), 83.
2. Deutschland : Umsätze (Giroverkehr) der Reichsbank (in Milliarden
1883:
43,8
1890:
79,7
1895:
93,7