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Erster Abschnitt: Das Kapital
Düngemittel: Kalisalze wurden in Deutschland erzeugt im Jahresdurch-schnitt tausend Tonnen:
1861—1865: 58,1 1901—1905: 3916,0
1881—1885: 1037,3 1912: 7477,8.
Stat. Jahrb.
Chilesalpeter: Die Produktion bzw. Ausfuhr betrug im Jahresdurch-schnitt in Millionen Kilogramm:
1830—1835: 16,6 1890—1894: 958,5
1860—1864: 321,0 1906: 1805,6
HSt. 2 3 , 771. Vgl. auch die Ziffern oben auf Seite 249 f.
Steinkohle wurde gefördert in Millionen Tonnen:
3,5
485.
1800: 15
10
1
1850: 75
50
6
1912: 1245
265
259
Eisenerzförderung auf der Erde
in Millionen Tonnen
1850
11,5
1900:
92,2
1860
18,0
1905:
117,1
1880
43,7
1912:
157,2.
HSt. 2 3 , S. 768 und Stat. Jahrb.
•Eisengewinnung auf der Erde in tausend Tonnen:
1850
4187
1890:
27427
1860
7446
1900:
40972
1870
12021
1910:
54000.
1880
18021
Für 1850—1900 aus B. Neumann, Die Metalle (1904), S. 57; für 1910 ausStat. Jahrb. 1912.
Änp/ergewinnung auf der Erde in Millionen Tonnen: Anfang der 1890erJahre 350—400000, vor dem Kriege etwa 1 Million. Den Hauptanteil ander Zunahme der Produktion haben Süd- und Nordamerika , insonderheitdie Vereinigten Staaten . Hier hat sich die Produktion wie folgt entwickelt.Sie betrug Tonnen:
1840:
100
1890:
115966
1860:
7200
1900:
270588
1880:
27000
1911:
541743.
Nach dem Stat. Abstr. U.S.
Es ist natürlich schwer, aus diesen trockenen Ziffernreihen sich einlebensvolles Bild von der überragenden Bedeutung zumachen, die die Hereinziehung der anorganischen Stoffefür den Aufbau der Güterwelt hat. Vielleicht tritt die Be-deutung dieses Vorganges etwas klarer ins Bewußtsein, wenn wir siean einzelnen Beziehungen zu ermessen trachten.
Ein Weg, von dem Umfang der anorganischen Güterwelt in unsererWirtschaft sich eine Vorstellung zu verschaffen, führt über die Be-