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Erster Abschnitt: Das Kapital
Der Anteil der einzelnen Lebensmittel an der Gesamteinfuhr war fol-gender: Im Jahre 1913 hatte die Gesamteinfuhr nach Großbritannien einen Wert von insgesamt 768,7 Millionen £. Davon entfielen auf Nahrungs-
mittel 290,2 Mill., und zwar auf:
Korn und Mehl.85,5
davon Weizen und Weizenmehl . . . 50,2
Fleisch.56,7
Butter.24,1
Zucker.12,4
Tee.13,8.
Bei der Beschaffung der gewerblichen Rohstoffe ist in Großbritannien das eigene Land etwas mehr beteiligt, soweit die Schafwolle in Frage kommt.England hat einen beträchtlich größeren Schafbestand als Deutschland: vor dem Kriege 23—25 Millionen Stück. Dafür ist aber auch der Bedarfseiner Wollindustrie an Rohstoff größer als der der deutschen.
Die Mehreinfuhr nach Großbritannien an Wolle betrug in den letztenJahren vor dem Kriege in Zentnern (Centais of lbs.):
1908:
3975081
1911:
4953703
1909:
4180149
1912:
4725534
1910:
4680725
1913:
4995932.
Mehr als doppelt so viel wie Deutschland verbraucht Großbritannien an Baumwolle. Von diesem Rohstoffe wurden in den letzten Jahren vordem Kriege 17—19 Millionen Zentner (im Rekordjahr 1912 sogar24820167 Zentner) mehr eingeführt.
Insgesamt führte Großbritannien (1913) für 281,8 Millionen £ gewerb-liche Rohstoffe ein: ungefähr so viel wie für Nahrungsmittel. Davon ent-
fielen auf:
Nutz- und Bauholz.33,8
Rohstoffe für die Textilindustrie.128,1
Baumwolle.70,6
Wolle.37,7
Andere Rohstoffe.19,8
Ölsaat, Nüsse, öle, Fette, Gummi .... 41,6
Häute und unbearbeitete Felle.15,1
Kautschuk.20,5.
III. Die Vereinigten Staaten von Amerika verdienen eine besondere Behandlung. Sie sind ein Kontinent und ver-einigen bis heute Bodenländer und Arbeitsländer in sich. In ihrem wirt-schaftlichen Gefüge haben sie aber während der letzten Menschenaltereine gestaltverändernde Umwälzung erfahren. Bis in das letzte Dritteldes 19. Jahrhunderts waren die Vereinigten Staaten überwiegend Kolonial-land: sie gehörten zu den kapitalistisch-peripheren Ländern wie noch heuteRußland, Südamerika, Ostindien. Sie lieferten dem westeuropäischenKapitalismus das nötige Sachkapital in Gestalt von Nahrungsmitteln undRohstoffen. Das tun sie nun zwar in beträchtlichem Maße bis heute noch.Aber mittlerweile hat der Kapitalismus im eigenen Lande mächtig sein