Fünfundzwanzigstes Kapitel: Die örtliche Anpassung 405
1816
1843 bzw. 1849
1900
1910
4465
7620
142418
214226
14100
26134
213767
358728
4508
7506
92729
229483
4777
8037
27171
32511
21710
34956
156937
170195
Essen.
4721
7175
118863
294653
—
14615 (1880)
36935
169513
M.-Gladbach . .
1524
3150
58014
66414
3163
8099
52373
66981
2555
5226
50609
88605
Hörde ....
1116
2936
25152
32791
Königshütte . .
—
9000 (1868)
57875
72641
—
1511 (1840)
61914
83301
1896
4239
25250
32301
2441
3893
34042
41087
1173
12467
58108
72159
3637
4309
34034
43999
2189
6764
13299
15365
Saarbrücken . .
5902
8804
23242
105089
2891
4288
16892
20438
Siegen ....
3275
6626
22111
27416
3093
6973
45249
50536
1644
2356
20031
16794
2152
4304
11854
13582
525
765
16689
23134
3307
5596
24797
30172
Wald.
2705
4863
18627
25274
Waldenburg . .
1768
3928
15106
19681
?
3960
33514
37450
2
12708
55825
75542
Wie man sieht,
erleben
die Textil- und Kleineisenstädte ihren Auf-
schwung vor dem Ende des 19. Jahrhunderts, während die Chemie- undnamentlich die Kohlen- und Eisenstädte erst recht seit 1900 mit ihrerEinwohnerzahl in die Höhe schnellen. Aber wie bescheiden ist die Ent-wicklung unserer Industriestädte im Vergleich mit den amerikanischen und selbst den englischen! Die geringere Ausdehnung erklärt sich zum Teildaher, daß es sich hier größtenteils um reine Industriestädte handelt unddaß sie viel mehr in einem Gebiet von gegebener Größe liegen als etwa inden Vereinigten Staaten .
2. Vereinigte Staaten von Amerika :
Wie alles in diesem Wunderlande, so geht auch die Städtebildung ins„Gigantische“, um ein drüben gern verwandtes Wort zu gebrauchen. DieEntwicklung der meisten Industriestädte setzt erst um die Mitte des19. Jahrhunderts ein, vollzieht sich dann aber so rasch, daß heute — ichsetze für die Vereinigten Staaten die Ziffer von 1920 ein, da in diesemLande die Entwicklungslinie des Kapitalismus nicht unterbrochen ist —