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Zweiter Abschnitt: Die Arbeitskräfte
vier Fünftel, fünf Sechstel und mehr beträgt. Denn auch noch in den-jenigen großen Industriestäten (über 100000 Einwohner), in denensich schon andere Städtebildner den Industriellen zugesellen, machtder Anteil der in der Industrie Beschäftigten zwei Drittel und mehr aus
(gegenüber — in Deutschland — dem Durchschnitt aller [42] großenStädte von 52,1 % und dem Reichsdurchschnitt von 42,8 %), wie folgendeZusammenstellung erweist:
(1) Bergbau- und Hütten-Städte:
(2) Metall- und Maschinenindustrie-Städte:
Essen.69,9%
(3) Textilindustrie-Städte:
Barmen.71,9%
(Stat. d. D. R. Bd. 211, Seite 164.)
Die Industriestadt ist in ihrem Wesen ferner dadurch gekennzeichnet,daß sie am raschesten sich ausdehnt. Über den teilweise erstaunlichschnellen Wachstumsprozeß dieses Städtetypusunterrichten folgende Zahlenangaben:
Quellen: Für das Jahr 1816 bei den preußischen Städten nach demJahrbuch I (1863), 49ff., für die zweite Ziffer bei den Städten über 50000Einwohner nach dem Jahrbuch deutscher Städte VII (1898), 251; hier istdas Jahr 1843 Zähltermin. Für die andern preußischen Städte ist diezweite Zahl für 1849 den „Tabellen . . . über den preußischen Staat fürdas Jahr 1849. Herausgegeben von dem statistischen Bureau zu Berlin I(1851)“, die dritte Zahl dem Stat. Jahrbuch entnommen. Chemnitz ( 1800)Gelsenkirchen (1880), nach Sundbärg, Ludwigshafen ( 1840) aus Stat. d.Dtsch. Reichs, Band 150 (1903), 186, Zwickau ( 1849) aus E. Engel, Das