Quellen und Literatur
555
Gold- und Silberkommission 1887 und vor dem Indian Currency Com-mittee 1898. Vgl. dazu Schumpeter , Rechenpfennige, im Archiv 44,688ff. 692. Kn. Wickseil, Geldzins und Güterpreise. 1898. A. Spiethoff,Die Quantitätstheorie insbesondere in ihrer Verwertbarkeit als Hausse-theorie, in den Festgaben für Adolph Wagner. 1905. Gegnerisch. IrvingFischer , The purchasing power of money. Zuerst 1911. Sir D. Barbour,The influence of gold supply on prices and profits. 1913. Verschiedene Auf-sätze (vonEugen Varga, R. Hilferding, Otto Bauer u. a.) in der NeuenZeit. XXX. 1912/13. XXXI. 1913. Dazu Karl Kautsky , Die Wandlungender Goldproduktion und der wechselnde Charakter der Teuerung. Er-gänzungsheft zur Neuen Zeit. Nr. 16. 1913. Eine ausführliche Auseinander-setzung mit den Quantitätstheoretikern und ihren Gegnern enthält dasBuch des „vermittelnden“ B. M. Anderson, The Value of money. 1917.Eine kritische Darstellung meiner eigenen Theorien gibt Marianne Herz-feld, Die Geschichte als Funktion der Geldbewegung (zum Problem derinflationistischen Geschichtstheorie [!]) im Archiv Bd. 56. 1926. Vgl. denArtikel „Quantitätstheorie“ im HSt. (Altmann).
Eine große Hoffnung ist der schon lange angekündigte, aber bisher(Anfang 1927) noch nicht erschienene Band 149 der Schriften des VfSP,der den verheißungsvollen Titel trägt: „Der Einfluß der Golderzeugungauf die Preisbewegung 1815—1913“ und dessen Herausgabe in den be-währten Händen Arthur Spiethoffs liegt.
III. Gleichförmigkeit
In der hier beliebten Fragestellung ist das Problem in der national-ökonomischen Literatur noch nicht behandelt worden.
Vielfach haben sich die Philosophen mit dem Problem der „Gleich-förmigkeit in der Welt“ befaßt. Siehe zum Beispiel das unter diesem Titel1916 erschienene Werk von Karl Marbe , aus dessen Schule noch andereArbeiten zu dem gleichen Thema hervorgegangen sind.
Das hier aufgeworfene Problem berührt sich mit dem Problem dersozialen, insonderheit wirtschaftlichen „Gesetzmäßigkeit“. Siehe überdiese die zusammenfassende Studie von Franz Eulenburg in der Er-innerungsgabe für Max Weber Band I, 1923, und vgl. meine Ausfüh-rungen über aie Gesetzmäßigkeit bei Karl Marx in meinem Werke: Derproletarische Sozialismus. 1924. Band I, Kapitel 15.