Einundfünfzigstes Kapitel: Die Konzentration
873
Die drei Banken verfügten (in Millionen Franken) über
eigene Betriebsmittel fremde Gelder
1870 .
. 200 (für 1872)
427
1890 .
. 265
1245
1909 .
. 887
4363
Nach B. Kaufmann, a. a. O.
Deutschland: Das Durcbscbnittskapital (einschließlich Reserven) betrugin Millionen Mark bei den
Aktienbanken Kreditbanken
1885 . 12,8 11,5
1890 . 14,2 13,5
1895 . 16,1 14,3
1900 . 20,5 19,9
1905 . 22,0 19,7
1910 . 24,0 21,2
Berechnet nach den Zusammenstellungen des „Deutschen Ökonomist“.
Kapital und Reserven der acht Berliner Großbanken betrugen (Mill. Mk.):
1880 .... 304,4
1890 .... 512,3
1900 .... 957,3
1905 .... 1268,71910 .... 1421,81914 .... 1677,7
Größe der Bankgeschäfte in zehn deutschen Großstädten:
18
Zahl derGeschäfte
58
Zahl derdarin
beschäftigten
Hill'spersonen
IS
Zahl derGewerbe-betriebe
05
Zahl derdarin
beschäftigten
Personen
19
Zahl derGewerbe-betriebe
07
Zahl derdarin
beschäftigten
Personen
306 741
Auf ein Geschäft ent-fallen 2,4 Hilfspersonen.
1234
Auf einen Geentfallen 7,
9752
werbebetrieb1 Personen.
1318
Auf einen Geentfallen 16
21835
werbebetrieb,6 Personen.
Wie sich die Vergrößerung in der äußeren Organisation derBanken auswirkt (in der Vermehrung der Filialen, Agenturen oderDepositenkassen je nach dem „System“ des Landes oder der Bank),haben wir, soweit es uns angeht, schon an anderer Stelle verfolgt.(Siehe Seife 195.)
Dagegen verdient hier der Umstand Beachtung, daß die Ver-größerung der einzelnen Banken sich häufig in der Form der Fu-sionen mit anderen Banken vollzieht. Auch hierfür müssen einigeZiffern zur Belebung des Bildes angeführt werden:
Großbritannien : Hier ist seit alters her der Weg der Fusion beschrittenworden. In Schottland erfolgten schon in den Jahren 1829—1844 16 Fu-sionen großer Banken, 1857—1864 deren 4.
Nach K. Mamroth, Die schottischen Banken, 10.