Die Gefangnen des Plautiis,
Vierter Auftritt.Hegio, Tyndarns. ?lristopho»te>z.
^Zcgio. Nu, wo ist dcr aus dcm Hause hingcrcnnt?
Tyndarus. Numchr bin ich vcrlohrcu. Die Feinde kom-men auf dich los, Tyndarus; was wirst du sagen? Was wirstdu vorbringen? Was wirst du leugnen? Was wirst du ge-steh»? Ach, ich bin in allen ungewiß. Worauf soll ich michverlassen? Daß du doch eher umgekommen wärest, Aristophon-tes, als du aus deinem Vatcrlandc kämest. Du verwirrest alleunsre Anschläge. Alles ist zu nichte, wenn ich nicht eine rechtcrschcckliche List ersinne - - -
Hegio. Folge mir. Hier ist er. Gehe zu ihm, rede mit ihm.
Tyndarus. Wer kann unglücklicher seyn, als ich?
Aristophonrcs. Was ist das 5 Warum wendest du denndie Augen von mir weg, Tyndarus? Warum verachtest du michdenn, als einen Fremden, als wenn du mich niemals gekannthättest? Zch bin itzo so gut ein Knecht, als du; ob ich gleichzu Hause bin frey gewesen, und du von deiner Kindheit anin Elis gedient hast.
Hcgio. O, ich wundre mich gar nicht, daß er dich nichtanschn will. Er zürnt auf dich, daß du ihn, anstattt philo-kraccs, Tyndarus nennest.
Tyndarus. Hcgio, dieser Mensch ist in Elis für rasendgehalten worden. Höre ja nicht auf seine Reden. Er hat Aa-ter und Mutter mit dcm Wurfspieße verfolgt. Daher bekömmter auch noch zuweilen die schwere Noth. Mache dich also janicht allzunahc an ihn.
Hegio. Fort mit dcm von mir! Fort!
Aristophontes, Was sagst du Galgenstrick? Ich rasend?Zch hätte meinen Vater und meine Mutter mit dcm Wurfspießeverfolgt? Und ich hätte eine Krankheit, daß man mich an-spcycn müßte?"
° Man weis nicht, ob die Alte», wenn sie cincn solchen Kraulen sahen,ibn deswegen angespielt haben, weil sie glaubten, daß es ihm gesund scp,oder ob sie es aus Abscheu gethan haben: so viel ist aus einigen Stellen despliniuö klar, dasi «oriius <u" wsv>U!U»r nichts anders als die Epilepsie sey.