Lritik über dic Eefanguc» des Pl.uiluS, lU!j
zugS von dem Ergasilus gehört, daß ihn nämlich Philokratmitgebracht: allein mit alle dem kann ich in diesem Stücke keineSpur des Wahrscheinlichen, ja nicht einmal einen Zusammen-hang finden. Denn warum kömmt Stalagmus wieder in einHaus, wo er ja wohl wußte, daß er nichts als dic Strafeseiner Bosheit zu holen habe. Sagt man, Philokrat habe ihnwider seinen Willen mit zurück gebracht, wie cS seine Wortein dem letzten Auftritte anzuzeigen scheinen,
„Niun lniliL vx ^Vlido Inie lo<I»ximiis;so frage ich aufs neue, was bewog den Philokrat darzu? Erwußte ja nicht, daß Tyndar Hcgions Sohn sco, noch daß Sta-lagmus dem Hcgio entlaufen, noch daß er ihm einen Sohnentführt, noch daß er denselben seinem Vater verkauft. Erkannte ja den Stalagmus nicht einmal, wie er selbst im 3lcnAuftritttc des 6tcn Auszuges sagt:
Luc vFO to non novi?Hcgio wußte ja selbst nicht einmal, daß sein Sohn noch amLcbcn, noch viclwcnigcr, daß er schon in seinem Hause sey;denn so, meyne ich, muß man die Worte des Hcgio übersetzen,
Vivitno is Iinmo?»ämlich is> lzuom vt-nclklitti patri pliilnvilttis; so wie Sie es auchgar wohl übersetzt, da des Herrn Loste Ucbcrsctzung ganz falschist. Und wo hat denn Philokrat den Stalagmus aufgctricbcn?Denn daß cr in dcs ThcodoromcdcS Hause geblieben, kann »icblerwiesen werden. DaS Gegentheil aber sieht man aus der Ant-wort dcs Kncchts:
^cev^i aiALiitum, »il eucavi c!vtLi>>u>.Alles das sind sür mich unauflösliche Schwierigkeiten und un-begreifliche Dinge.
Endlich muß ich noch des einfältigen Gedanken dcs Plau -tus gcdcnkcn, da cr, nackdcm Tyndar gehört, daß cr HcgionSSohn sey, jenen sagen läßt:
A,m<: «lomuin i» ltteiuuiiunl rvcloo. cum lnvcum cozilo.......uulisko mv
(juati >>er nvdulam UvAiuiioi» ^ateoul me»im v»ei»rivr.Welche Lügen! Tyndar hat hier was scharfsinniges sagen sollen,und sagt eine große Thorheit. Er war vier Jahre alt, als c,