143 Aus der Berlinischen Zeitung vom I, 1751,
nomischcn Systems den Untergang der ganzen Gemeine nach sich. Istin den Vcßi scheu Buchlädcn hier und in Potsdam für 3 Er. zu haben.
(25. März.) Leipzig , tA,'//?/a,!t F>i-/e,'iet Loe-'-iei-t K. 0.<K,' 1^. /'i /?t/^t/«/iN?!e« ?Vieo?0Atae ^/möo/ica?. //i/>/<«e/o/i. »k^sttclle,'«»!. 17u1. in 8r, 2 Alph. 6 Dogcn. Wennalle Religionen, und die verschiedenen Arten derselben ihre symbolischenBücher hätten, so würden ans einmal unzählige falsche Beschuldigungenvon Ungereimtheiten wegfallen, die sie sich unter einander ohn Unter-tcrlaß zu machen Pflegen; die Meinungen cinzlcr Glieder würden denganzen Gemeinden nicht zur Last gelegt werden, und die Herren Po-Icmici würde seltner mit Schatten fechten. Die Lutherische Kirche hatauf dieser Seite einen besondern Vorzug, uud ihre symbolischen Bü-cher sind mit einer Behutsamkeit abgefaßt, welche tauscud Köpfe, wannsie mit ihr nur in der Hauptsache einig sind, unter einen Hut zu brin-gen sehr geschickt ist. Man lacht also ganz mit Unrecht über den Sid,welchen ihre GotteSgclchrtcn auf diese Bücher ablegen müssen. Siebeschworen dadurch eigentlich nichts, als was sie von Jngcud auf, mitbiblischen Ausdrücken, in dem kleinern Catcchismo gelernt haben; weilin allen übrigen Sätzen, durch diesen Schwur weder nähere Ausfüh-rungen, noch vorteilhafte Erklärungen, untersagt.werden. Wie nö-thig es aber denen, welche sich der GottcSgelahrtheit widmen, sey,einen besondern Fleiß auf diese Schriften zu wenden, erhellet auch nuraus dem Nachtheil, welcher denen zuwächst, die die Sprache derselbennicht zu reden wissen, und ans der Gefahr, nm ein falsch gebrauchtesWort verketzert zu werden. Man kann ein Theologe, aber kein Lu-therischer Theologe, ohne eine genaue vinsicht in dieselben, seyn, daßalso diejenigen allen Tank verdienen, welche sie allgemeiner zn machensuchen. Viele Jahre hindurch hat c§ der Herr Doktor und Prof.PrimariuS Börner auf der hohen Schule in Leipzig auf die rühmlichsteArt gethan, wovon gegenwärtiges Werk der sicherste Bcwciß seyn kann.Die (5inrich!nug desselben ist folgende. In der Einleitung handelt ersowohl von den symbolischen Büchern überhaupt, von ihrer Nothwen-digkeit, und ihrem Ansehen, als auch von jedem insbesondere, undberührt alles, was zu der Historie derselben gehört. Die Ausführungselbst bestehet aus ein uud zwanzig Kapiteln, deren jedes zwo Abthei-lungen hat. In der ersten Abtheilung werden die Stellen aus den sym-bolischen Büchern, welche die Lehre, die in diesen Kapiteln abgehandelt