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Erstes Kapitel: Die Entstehung der modernen Heere
Fußtruppen
121 Regimenter;
Kavallerie . . .Gendarmerie . .
Leichte Kavallerie
Ve der gesamten Heeresstärke;8 Escadrons;
Gesamtstärke .
60 Regimenter;
1787 Offfiziere,
17 056 Pferde;
’ Gesamte Reiterei . . 2629 Offiziere,
26608 Mann,
25108 Pferde.
Feldartillerie: 3 bis 4 Mann auf 1000 Mann des Heeres;wird nach 1764 um 42 °/o vermehrt, so daß 4 Geschütze auf1000 Mann der Feldarmee kommen.
2. Brandenburg-Preußen. Noch imposanter ist derAufstieg des preußischen Heeres, weil er in kürzerer Zeitund in viel größeren Sprüngen und in einem so sehr vielärmeren und kleineren Lande sich vollzieht.
Als Gustav Adolf im Juni 1630 an der pommerschenKüste landete und der schwedische Krieg begann, bestanddie gesamte Kriegsmacht Georg Wilhelms aus den 4 Kracht-schen und 2 Burgsdorffsehen Kompagnien, zusammen 1200Mann einschließlich der ersten Blätter 64 . Bei seinem Todewar die Armee Georg Wilhelms auf 4650 Mann angewachsen(nach einer vertraulichen Aufstellung Schwartzenbergs) 55 .
Beim Tode des Großen Kurfürsten war der Bestandfolgender:
6 Bataillone Garde. 3600 Mann,
30 „ Infanterie. 18000 „
32 Schwadronen Reiter. 3 840 „
20 Garnison -Kompagnien .... 3000 „
Gesamte Infanterie und Kavallerie 29420 Mann.
Mit Artillerie, Geniekorps, Train usw. etwa 32 000 Mann.