Druckschrift 
2 (1913) Krieg und Kapitalismus
Entstehung
Seite
186
Einzelbild herunterladen
 

186

Sechstes Kapitel: Der Schiffbau

Höhe zwischen zwei Decks. 7 Fuß

Höhe des zweiten Decks. 7

Höhe des Vybord. 2

Höhe des Zimmers des Generals, vorn und

hinten. 1 1 h

Höhe der Deekkajüte (clunette) .... 6

Höhe der Kampanja (dessus de la clunette) 4

Es scheint fast, als ob noch im 17. Jahrhundert der1000 t-Typ bei den Kriegsschiffen der normale wird. ImJahre 1688 finden wir ihn in der englischen Flotte bereitsbei 41 Schiffen, deren größtes 1739 t groß ist. Die Höheder Besatzungen dieser großen Schiffe schwankte zwischen400 und 800, die Zahl der Geschütze zwischen 70 und 100 382 .

Das Wichtige ist zunächst dies: daß die Kriegsmarinedurch den Bau so großer Schiffe alle gewohnten Vorstellungenvon Schiffsgrößen revolutionierte und damit Vorbilder schuf.Als Jakob IV. von Schottland im Jahre 1511 denMichael,als Heinrich VIII. im folgenden Jahre denRegent vom Stapellaufen ließ, standen alle Leute wie geblendet da. Wir habenüber den Eindruck, den speziell derMichael machte, ge-naue zeitgenössische Berichte:any varie monstrous greatship called the Michael nennt es ein Report. Und Lindsay ofPittscottie gibt folgende Beschreibung von demMonstrum 383 :The Scottish king bigged a great ship called the ,GreatMichael 1 , which was the greatest ship and of most strength,that ever sailed in England or France ; for this ship was ofso great stature, and took so much timber that, except Fack-land, she wasted all the woods in Fife, bye all timber thatwas gotten out ofNorway; she was so strong and of so greatlength and breadth (all wrights of Scotland, yea, and manyother strangers were at her device, by the kings command-ment who wrought very busily in her etc. etc.).

Aber wiederum erschöpft sich damit die Einwirkung dermilitärischen Interessen auf das Wirtsehaftslehen keineswegs.