Triller Brief.
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dämmten Ausleger! Bald wird man vor diesem Gcschmcissckcincn Einfall mehr haben dürfe»! — — Zcdoch ich erzürnemich, >md zum Beweisen braucht man kaltes Blur. Lassen Sieuns also ganz gelassen anfangen; und zwar bey dem XNidas.Der Rang gehet nach dcn Ohren! Das Sinngedichte, dasGewinns auf ihn gemacht hat, enthält ungefehr dieses: N7i-das, spricht er; roann schon dein -Haus auf N?armorsculcnrühre; rvann du in deinen Aasten gleich vcnctianischeSchale verschlossen hättest; so bist du doch ungclehrt, undnichts besser als ein Zöaucr. Denn roas du bist, kann dergeringste aus dem Pöbel seyn. Wen muß er wohl mit die-ser Sinnschrift gemeint habe»? Einen reichen Edelmann ohneZweifel, dessen ganzer Verstand der Goldklumpen war: oderwohl gar, wenn es dergleichen scbon damals gegeben hat, ei-nen dummen Grafen, den man mit seinem Hofcbaucr vermen-gen würde, wenn ihn nicht das reiche Kleid kenntlich machte.
— — Ach, was Edelmann? Was Graf? Hier ist ein ganzandrer gemeint. Der Dichter ist ein Majcstätsschändcr, und ermeint niemand geringern, als dcn Churfürsten von Sachsen. —
— Wen? Dcn großmüthigen Johann Friedrich? Wie ist dasmöglich? — — Möglich, oder nicht; kurz es ist klar; lesenSic doch nur das Original:
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.Vuril'vr et iiit'xl!^ iilii t'ervint ^>l>>6 ineni??,ist nicht umsonst. Wo fließt denn die Elbe ? Wem dicnct dc»ndicscr Fluß? Doch es fällt mir immöglich in die-
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