Sechzehnter Brief. 313
ich will nichts versprechen. Es wird sich zeigen. Leben Siewohl. Ich bin Zc.
Sechzehnter Brief.An ebendenselben.
Meine erste Anmerkung betraf ein falsch angebrachtes Lobdes Herrn Meiers; und bey dieser blieb ich stehen. Ehe ichweiter gehe, will ich noch dieses hinzu setzen. Gesetzt dieserEriticus hätte den Inhalt und die Anrufung nicht verwechselt;gesetzt Herr Rlopstock rufe wirklich seine unsterbliche Seele an,wie ein andrer die Musen anruft: so würde auch alsdann indieser Wendung nichts neues seyn. Hat nicht schon Zvanresein Genie angerufen?
O Alulo, o alto'liAvizno, lim- manitate:
O Alonto, clio lerivcl'ti eio vli i'vicli;
tjui 1i ^>!>i'i'!>, I» tun, noliilitilto.Und was noch mehr ist; hat nicht einer der größten französischenKunstrichtcr, Rapin, ihn deswegen getadelt? Wollen Sie abersagen: ja hier ist mehr denn R«pm! hier ist Meier! so zuckeich die Achseln und gehe weiter.
Erste Fortselznng.")
„Ich komme auf eine andre Anmerkung, welche die Beschei-denheit angehet, die nach der Vorschrift des -Hora; in dem Ein-gänge des Heldengedichts herrschen soll. Ich muß die Stelledes römischen Kunstrichtcrs nothwendig hersetzen.
Z^oo lio inci^ies ut leii^tor t^elicus olim
/^'/«Mt cai^tt^c) et »o^//o ^e//«//-'.
ljuid kei-ot Iiio tauto cliznum ^romitlor Iiiutu?
I^arturiunt montvs^ n»lLetue ri<ll<:ulus mus.
(ju^nto reetius Ii!o, <^ui nil uwlituv ino^to!
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!>on suiuum ox sll>A<ii'o, tvll ex lumc» lliiro luoomt^o^it^t, ut t^eeiolit «Ivliiue imriveulki, promat.
„Ich habe die Ucbcrsctzung des Herrn Prof. Gottschevs°) Wiederholt aus dem Neueste», Monat September 1761.
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