Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
Seite
328
Einzelbild herunterladen
 

Zwanzigster Brief.

1''Ik>Fi'!U'im 5 inimo» mit'eiis involuvro memliiis-

Heu, <iu»t!es tvllus to multo lliloro mixtan»

Knectam exultans! Lt tu Inera tcrra Lanvea.

In eliuo «^iiotios, fusnro tanZniiio laeii

l^oodens Immvnti, rorantia lumina sixi!

^une «jUiv ^vltontüiit iuiimum milii clulco tromontoin

«i»u<t!a!--

Doch genug, mein Herr. Zch sollte meinen, daß hundertund mehr Vcrsc zu einem Anbisse mehr als zu viel wären.Vielleicht werden Sie ihrer nicht zehne lesen. Zch bin :c.W"*. 1752 im Februar.

Zwanzigster Brief.An den Herrn H.Sie bekommen hier das Schreiben des Herrn Diderot überdie Tauben und Stummen wieder zurück. Ein kurzsichtiger Dog-maticus, welcher sich für nichts mehr hütet, als an den aus-wendig gelernten Sätzen, welche sein System ausmachen, zuzweifeln; wird eine Menge Irrthümer aus demselben zu klaubenwissen. DiScror ist einer von den Wcltwciscn, welche sichmehr Mühe geben, Wolken zu machen, als zu zerstreuen. Ucbcrallwo sie ihre Augen hinfallen lassen, erzittern die Stützen derbekanntesten Wahrheiten, und was man ganz nahe vor sich zusehen glaubte, verlieret sich in eine ungewisse Ferne. Sie führen unsZn Gängen voll Nacht zum glänzenden Throne der Mehrheit:wenn Schullchrcr in Gängen voll eingebildeten Lichts zum dü-stern Throne der Lügen leiten. Gesetzt auch ein solcher Wclt-wcisc wage es, Meinungen zu bcstrcitc», die wir gebilligt ha-ben. Der Schade ist klein. Seine Träume oder Wahrheiten,wie man sie nennen will, werden der Gesellschaft eben so wenigSchaden thun, als vielen Schaden ihr diejenigen thun, welchedie Dcnkungsart aller Menschen unter das Zoch der ihrigenbringen wollen.") Es geht ja ohnedem nicht an. Wicviel Höflichkeiten, wic viel Wein ließ es sich der Hr. ° * nichtgestern kosten, daß wir seine Vcrsc eben so vortrcflich sindcnsollten, als cr?--Tharcn wir cs? Zch bin :c. 4751.

°^ Vcrgl. oben E,