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II. Luigi Cossa , Histoire des doctrines economiques. 1899.
Baut zunächst ein sehr schönes System auf, indem er aufeinander-folgen läßt:
1. die fipoque fragmentaire;
2. die Monographien und die Systemes empiriques;
3 . die Periode des systemes seientifiques;
fällt dann aber in eine völlige Systemlosigkeit bei der Durchführungund endigt in einer rein geographisch-chronologischen Ordnung, in-dem er die ganze Nationalökonomie des 19. Jahrhunderts darstelltnach Ländern und innerhalb der Länder nach Jahr en. Wenn ein soaußergewöhnlich klarer und systematischer Kopf wie Cossa so ver-fährt, so muß die Schuld an dem Chaos wirklich beim Stoffe liegen.
III. W. Roscher, Geschichte der Nationalökonomik in Deutsch-land. Zuerst 1874. Einteilung der neueren Nationalökonomie:
1. Freihändler;
2. Sozialisten;
3 . Reaktionäre;
4 - Realistische oder historische Schule;
5 . Schriftstellernde, volkswirtschaftliche Staatsbeamte.
IV. Othmar Spann , Die Haupttheorien der Volkswirtschafts-lehre. 16. Aufl. 1926.
1. Von der vormerkantilistischen Zeit;
2. Der Merkantilismus;
3 . Der Übergang zum physiokratischen System;
4 . Das physiokratische Lehrgebäude;
5 . Die durchgebildeten individualistischen oder klassischen
Lehrgebäude;
6. Die deutsche Volkswirtschaftslehre:
a) Die Romantiker;
b) H. v. Thünen;
c) F. List;
7. Der Optimismus Careys und seine europäischen Ent-sprechungen ;