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zu vier, das Garn auf Gewebe im Verhältnis von vier zu dreizurückgeführt und die Mehreiufuhr von Garn dem im Inlandsgesponnenen zugerechnet. Ich erhalte dann folgende Ziffern, die ichin Tabellenform zusammenstelle, um sie übersichtlicher zu machen:
ImDurchschnittderJahre
gelaugte Garn
zurVerarbeitung
Tonnen
wurdenbaumwolleneWarenangefertigt
Tonnen
betrug dieAusfuhrbaumwollenerWarenTonnen
betrug
dieExport-quote
1836/40
23 864
17 897
4 460
24.9°/,
1851/55
46 617
34 963
7 283
20.8°/,
1856/61
66 649
49 987
9 157
18.3°/,
1830
112 000
84 000
21 300
25.6°/,
1897/99
252 600
189 450
35 300
18.6°/,
Im ganzen keine wesentliche Verschiebung seit sechzig Jahren!aber doch seit 1880 merkliche Abnahme des Anteiles der Aussuhr.
Bei der Wollindustrie habe ich lediglich die Wolle in Garnumgerechnet (in allen Jahren mit ^/. Abgang): die verbrauchtenWollmengen aber ermittelt aus einer Addition der Mehreinsuhrund der einheimischen Wollproduktion (die ich — für die Gegen-wart zu niedrig, sodaß die ProdnktivnSziffer kleiner erscheint als- sie iu Wirklichkeit ist — durchgängig nach Dieterieis uud Bienen-gräbers Vorgänge tinter Zugrundelegung von 1.1 l<A Wollertragvom Schaf, wie er den feinen Merinoschafen entsprach, berechnethabe). Dann ergibt sich folgende Übersicht:
In denJahren
Verbrauch inländischenund ausländischenGarnsTonnen(rund)
Ausfuhrvon Wollwaren allerArtTonnen(rund)
Es betrugdie Exportquote(auf Garn berechnet)
1840
21 000
3 250
15.5°/,
1860/61
42 000
12 500
29.8°/,
1880
66 000
21 300
33.0°/,
1900
156 000
29 300
18.7°/,