sechzehntes Kapitel.Beruf und Besitz.
I. Die Gliederung der Bevölkerung nach dem Berufe.
Seit der Menschen so viele geworden sind, beschäftigt mansich gern damit, sie nach allen möglichen Unterscheidungsmerkmalenzn rubrizieren, in Gruppen zu ordnen. Es gibt eine eigeneWissenschaft, die gleichsam die Registratur einer Volksmasse besorgt.Der Gesichtspunkte, nach denen die Gruppierung vorgenommen wird,hat man so viele, als ein Mensch Eigenschaften besitzt. Ob eralt, ob jung, ob Mann, ob Frau, ob Jude, ob Christ, ob Deutscher,ob Pole, ob Lediger', ob Ehemann, ob Verrückter, ob Gesunder,ob Verbrecher, ob wohlgesitteter Bürger, ob Nnndkops, ob Lang-kopf: alles kann einen Anlaß zur Registrierung und Klassifizierungdes einzelnen bieten. Und offenbar gibt es nun auch ökonomischbedeutsame Eigenschaften, die die Bürger eines Landes voneinanderunterscheiden und nach deren Vorhandensein oder NichtVorhanden-sein man die Bevölkerung in Gruppen einteilen kann. Wirkönnen in diesem Falle von sozialen oder wirtschaftlichen Gruppensprechen.
Das erste Unterscheidungsmerkmal, nach dem man die sozialenGrnppen sondert, ist die Bernfszugehörigkeit. Von ihr ist jaim Verlaufe des dritten Buches häufig die Rede gewesen, und dortsind auch (oder in den dazu gehörigen Anlagen) die erforderlichenstatistischen Angaben gemacht worden. Hier will ich nur nocheine Gesamtübersicht über die Gliederung der Bevölkerung nachdem Berufe geben, in dessen Ziffern gleichsam der gesellschaftliche