Die Statistik der Proletarischen Existenzen. zgl
in jenem umfassenderen Sinne, wie ihn Louis Blauc wohl nichtmeinte, aber doch in Wirklichkeit bezeichnete, wenn er diejenigenBürger darunter verstand, Hui ns possöä-irck pa.s äs eapitalli«zx6näsnt ä'autrui ec>mx>I«temsnt, einschließlich der ganz win-zigen, wir sagen richtig proletarischen, Existenzen unter den „selb-ständigen" Landwirten und Gewerbetreibenden.
Indem ich die bereits gezählten Vollblutproletarier noch einmalmit berücksichtige, ergibt sich aus den Ziffern der Berufs- uudGewerbezählung von 1895 folgende Rechnung der proletarischenund proletaroiden Existenzen in Deutschland :
1. Alle gegen Lohn beschäftigten Personen in In-dustrie, Handel, Verkehr und Landwirtschaft,einschließlich der Angestellten....... 13 438 377
deren Angehörige......... 12 327 571
2. Lohnarbeit wechselnder Art, häusliche Dienste usw. 432 491
deren Angehörige.......... 453041
3. Alle Unterbeamten (die e Personen der Gruppe Lder Berufszühlung) einschließlich der Unteroffiziere
und Gemeinen des Heeres....... 769 822
deren Angehörige.......... 270 249
4. Dienstboten............ 1339316
5. Alleinmeister im Gewerbe........ 1035580
deren Angehörige.......... 1671468
6. Einzelselbständige („Betriebe mit einer Person")
in Handel und Verkehr........ 453 805
deren Angehörige.......... 791 372
7. Einzelselbständige („Betriebe mit einer Person")
in der Hausindustrie......... 232 033
deren Angehörige.......... 258 232
8. Landwirte mit einer Wirtschaftsfläche von weniger
als 2 da............. 525 297
deren Angehörige.......... 1 107 659
Jnsges.: „niederes Volk", „arbeitende Bevölkerung" 35 106 313
oder 67.5 ^/g, etwas über zwei Drittel der Gesamtbevölkerung.
Dazu kommeu dann noch ein paar tausend Gärtner und Fischer.
Das ist zwar immer noch nicht die „ungeheure", aber doch
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