Die kapitalistische Organisation des Gewerbes.
5.?.
damit seine Unbegrenztheit sofort als das entscheidendeMerkmal der kapitalistischen Unternehmung znm Ausdruckgebracht werden.
Es ist vor allem wichtig, zu erkennen, daß für jeglichein ihr entfaltete Tätigkeit nicht mehr der quantitativ undqualitativ fest umschriebene Bedarf einer Person oder einerMehrheit von Menschen richtunggebend wirkt, sondern daßQnantum und Qnale der Leistungen einer kapitalistischen Unternehmung mir noch nnter dem unpersönlichen Gesichts-punkt einer Verwertung des Kapitales betrachtet werdendürfen. In der Überwindung der Konkretheit der Zweckeliegt die Überwindung ihrer Beschränktheit eingeschlossen.Die Zwecke der kapitalistischen Unternehmung sind abstraktund darum unbegrenzt. An diese elementare Einsicht istjedes Berständnis für kapitalistische Organisation gebunden.Indem wir diese fundamentale Eigenart der kapitalistischen Unternehmung feststellen, wird ersichtlich, daß wir sie alsden Vollendesten Typns der Erwerbswirtschaft charakterisieren.
Wie entscheidend wichtig aber die in der Zweeksetznngder kapitalistischen Unternehmung vorgenommene Verselb-ständignng des Sachvermögens ist, geht von vornherein ansder damit bezeichneten Tatsache hervor, daß in ihr die Möglich-keit einer Emanzipation anch von den Schranken des indi-viduellen und damit zufälligen Könnens und Wollens über-haupt eingeschlossen liegt.
Tafern das Wirtschaftssubjekt — der kapitalistische Unter-nehmer — gleichsam nnr der Repräsentant seines Sach-vermögens ist, so ist es auch vertretbar. Nicht seiu indi-viduelles Können entscheidet notwendig über die im Rahmender kapitalistischen Unternehmung vollzogene Tätigkeit (wieetwa im Handwerk) sondern die durch Nutzung des Sach-vermögens ausgelösten Kräfte nnd Fähigkeiten beliebigeranderer Personen. In diesem Umstände liegt die Erklärung