büßen — Entwertung der fixen Kapitalien (Maschinen u. s. w.)und, wie Ad. Smith einmal sagt, „erworbener Geschicklichkeiten"der Unternehmer und Arbeitskräfte — verknüpft sein, so drohe ihnenaus der Notwendigkeit, die Rohstoffproduktion wieder auszudehnen,eine vielleicht noch schlimmere Gefahr: vor allem sei bezüglich derLebensmittel zu befürchten, daß das erforderliche Plus, wenn über-haupt, so doch nicht rasch genug sich erzielen lasse.
Je mehr die in der Exportfabrikation thätige, je mehr dievom Korn der Fremde sich nährende Volksquote inzwischen gewachsensei — desto größer die Verluste, wenn einst der Zwang zur Um-kehr sich einstellen werde, desto gewisser die Gefahr der Brotnotmit ihren unberechenbaren politischen und socialen Folgen. Oavsaiitcorisulss! —
Die Zahl der deutschen Wirtschaftspolitiker, die auf Grundsolcher Prognose „den im Gange befindlichen Nerwandlungs-prozeß ... in einen Industriestaat kritisch erörtern", ist keine ge-ringe. Viele beklagen, daß die deutsche Volkswirtschaft nicht mehr„das schöne Bild harmonischer Entwickelung und ebenmäßigerGliederung in allen ihren Teilen" (P. Voigt) darbiete, undbefürchten, daß zufolge der Industrialisierung der Rohstoffstaateneine rückläufige Bewegung des Außenhandels, ein Einschrumpfendes Fabrikatenexports wie des Rohstoffimports, eintreten könne.Aber nur „ein Teil von ihnen sieht in dieser Entwickelung eineSackgasse; Andere, dem hergebrachten Optimismus näher bleibend,sehen in ihr einen Engpaß, der ins Freie führt V)
Letztere nämlich glauben, daß die dem Außenhandel drohendeGefahr gebannt werden könne durch eine „Weltmachtpolitik"(E. v. Halle), und verlangen, daß eine solche betrieben werde.Deutschland werde „seinen Platz an der Sonne, seinen Rang unterden Kulturnationen, seine wirtschaftliche und politische Bedeutung"dann, aber „nur dann behaupten, wenn das ganze deutsche Volk...fest durchdrungen ist von der todesmutigen Gesinnung des altenHanseatenwortes: naviAg-rs nsoesss est, vivsrs noo. usessss."(P. Voigt.)